Bauen im gesellschaftlichen Umfeld

Das erstrebte Vorhaben „Eigene 4 Wände“ ist unabhängig vom eigenen Willen, unabhängig von eigenen Fähigkeiten eingebettet in das Spannungsfeld von
1. Bauen,
2. Persönlichkeit und
3. gesellschaftliches Umfeld.
Zu 1. gibt es ganz sicher keine Widersprüche. Zu 2. ist die Einsicht in die Notwendigkeit noch entwicklungsfähig.
Das dritte Spannungsfeld wird leider viel zu oft sträflich vernachlässigt. Besonders der immer bedrohlicher werdende Finanzsektor, der sich mit Hilfe von Politik und Medien als harmlos darstellt und darstellen will.

Keiner wird mir widersprechen, wenn ich sage: „Bauen bedeutet finanzielle Abhängigkeit!“
Um die Bauherren diesbezüglich zu sensibilisieren, betreibe ich meinen Blog

http://uwewiemer.de,

indem ich Ursachen und Hintergründe gesellschaftlicher Phänomene explizit näher beleuchte.
Denn in einem müssen Sie mir zustimmen:
Sie bauen nicht im luftleeren Raum, sondern in einem gesellschaftlichen Umfeld, wo Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitslosenquote, Gesundheitspolitik und eben auch Finanzpolitik großen Einfluß auf Ihre Zielerreichung ausüben. Erst recht, wenn Sie sich über Jahrzehnte finanziell abhängig machen!

Gerade heute habe ich von meiner Lebensversicherungsgesellschaft die Ertragsvorschau zum Vertragsende 2017 erhalten. Danach sinkt meine Auszahlungssumme gegenüber der Ertragsvorschau des vorigen Jahres um sage und schreibe 4,2%!!!
Das ist traurige Realität, die Politik und Medien bewußt verschweigen.

Sie können sich vorstellen, wie hoch das o.g. Minus sein könnte (wird), wenn die aktuelle Inflationsrate nicht 0,8%, sondern 2% oder 4% betragen würde???

Zu verdanken habe ich (haben wir alle) das der ESM-, Euro- und EZB-politik von EU und deutschem Bundestag. Bei dem derzeitigen Rekordzinstief der EZB müssen Versicherungen, Kommunen und Rententräger ganz einfach Abstriche in der Ertragsvorschau machen.

Es wurde rechtzeitig und ausführlich gewarnt, aber den politischen Marionetten in Politik und Medien war das egal. Sie dienen ihren Geldgebern und verraten ihre Wähler. Sie können sich ja leider auch auf die Gutgläubigkeit, Leidensfähigkeit und Duldung ihrer Wähler verlassen, die noch immer, wie vor hundert Jahren schon, mit billigen Wahlaussagen geködert und mit Verteufelung des politischen Gegners desorientiert werden können!!!

Das war vor dem ersten WK so, vor der Machtergreifung Hitlers so und das ist auch heute wieder so.
In der Nazizeit kam eine ausgeklügelte Propaganda dazu, die in heutiger Zeit noch um ein Vielfaches intensiviert worden ist.

 

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