Bauen im gesellschaftlichen Umfeld

Das erstrebte Vorhaben „Eigene 4 Wände“ ist unabhängig vom eigenen Willen, unabhängig von eigenen Fähigkeiten eingebettet in das Spannungsfeld von
1. Bauen,
2. Persönlichkeit und
3. gesellschaftliches Umfeld.
Zu 1. gibt es ganz sicher keine Widersprüche. Zu 2. ist die Einsicht in die Notwendigkeit noch entwicklungsfähig.
Das dritte Spannungsfeld wird leider viel zu oft sträflich vernachlässigt. Besonders der immer bedrohlicher werdende Finanzsektor, der sich mit Hilfe von Politik und Medien als harmlos darstellt und darstellen will.

Keiner wird mir widersprechen, wenn ich sage: „Bauen bedeutet finanzielle Abhängigkeit!“
Um die Bauherren diesbezüglich zu sensibilisieren, betreibe ich meinen Blog

http://uwewiemer.de,

indem ich Ursachen und Hintergründe gesellschaftlicher Phänomene explizit näher beleuchte.
Denn in einem müssen Sie mir zustimmen:
Sie bauen nicht im luftleeren Raum, sondern in einem gesellschaftlichen Umfeld, wo Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitslosenquote, Gesundheitspolitik und eben auch Finanzpolitik großen Einfluß auf Ihre Zielerreichung ausüben. Erst recht, wenn Sie sich über Jahrzehnte finanziell abhängig machen!

Gerade heute habe ich von meiner Lebensversicherungsgesellschaft die Ertragsvorschau zum Vertragsende 2017 erhalten. Danach sinkt meine Auszahlungssumme gegenüber der Ertragsvorschau des vorigen Jahres um sage und schreibe 4,2%!!!
Das ist traurige Realität, die Politik und Medien bewußt verschweigen.

Sie können sich vorstellen, wie hoch das o.g. Minus sein könnte (wird), wenn die aktuelle Inflationsrate nicht 0,8%, sondern 2% oder 4% betragen würde???

Zu verdanken habe ich (haben wir alle) das der ESM-, Euro- und EZB-politik von EU und deutschem Bundestag. Bei dem derzeitigen Rekordzinstief der EZB müssen Versicherungen, Kommunen und Rententräger ganz einfach Abstriche in der Ertragsvorschau machen.

Es wurde rechtzeitig und ausführlich gewarnt, aber den politischen Marionetten in Politik und Medien war das egal. Sie dienen ihren Geldgebern und verraten ihre Wähler. Sie können sich ja leider auch auf die Gutgläubigkeit, Leidensfähigkeit und Duldung ihrer Wähler verlassen, die noch immer, wie vor hundert Jahren schon, mit billigen Wahlaussagen geködert und mit Verteufelung des politischen Gegners desorientiert werden können!!!

Das war vor dem ersten WK so, vor der Machtergreifung Hitlers so und das ist auch heute wieder so.
In der Nazizeit kam eine ausgeklügelte Propaganda dazu, die in heutiger Zeit noch um ein Vielfaches intensiviert worden ist.

 

Finanzkrieg

Finanzkrieg

Sie fragen sich berechtigt: Was kümmert sich ein Bauberater um Finanzen der Welt, und nicht mal um seine eigenen?
Diese Berechtigung ist allerdings nur von kurzer Dauer, schauen Sie.
Ihr Wunsch, Ihr Traum, Ihr Ziel von einem eigenen Haus werden getragen von der erhofften und einschneidenden Verbesserung Ihrer Lebensqualität für die ganze Familie. Das eigene Haus ist aber auch Teil Ihrer Altersvorsorge und bietet Ihnen und den Kindern wirtschaftliche Sicherheit.

Bedingung aber für dieses schöne und erstrebenswerte Ziel ist in der Regel finanzielle Abhängigkeit in Form eines Kredites. Und diese finanzielle Abhängigkeit dauert Jahrzehnte (max. 46 Jahre) in Abhängigkeit von Zins- und Tilgungsrate.

Was ist also falsch daran, diese finanzielle Abhängigkeit im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen und Gegebenheiten zu betrachten, denen Sie unterliegen.
Ob Krieg oder Wirtschaftskrise, zu schnell kann der Lohn Ihrer Leistungen und Entbehrungen verloren sein.

Bei der Währungsreform 1929 wurden 90% von Guthaben einfach gestrichen, aber nur 50% von Schulden. Stellen Sie sich mal bitte vor, was das bedeutet, wenn Sie einen Baukredit haben.
Vor der Reform hatten Sie z.B.10 000 RM Guthaben und 30 000 RM Kredit, also ein Verhältnis von 1:3. Nach der Reform wurden daraus 1 000 RM Guthaben und 15 000 RM Schulden, ein Verhältnis von 1:15! Können Sie sich vorstellen, dann Ihr Haus behalten zu können bei der Aktivität eines Heeres von Spekulanten?
Ich weiß nicht wann, aber es gab auch Zwangsabgaben für Immobilien nach dem Krieg, auch das Verbot von Goldbesitz.

Aktuell wächst die „Schlange“ des bargeldlosen Verkehrs an unserem „Busen“. Seine Konsequenzen haben wir gerade an diesem Wochenende erlebt. Langfristig vorbereitet, an einem langen Wochenende in Zypern, plötzlich und über Nacht werden Bankguthaben blockiert, Sie sind dabei völlig wehrlos.

Meinen Sie nicht, daß Sie und Ihre Familie das betreffen kann, wenn Sie eine jahrzehntelange finanzielle Abhängigkeit eingehen?

Prof. Sinn vom IFO-Wirtschaftsinstitut München hat die dilettantische und verfehlte Euro-Politik im Februar 2012 vor dem Wirtschaftbeirat Bayern wissenschaftlich nachgewiesen. Eine entsprechende Petition von 105 deutschen Ökonomen wurde von der Regierung großzügig abgeschmettert.

Zinskonvergenz zum Euro-Start

Länder unterschiedlicher wirtschaftlicher Produktivität können nicht administrativ mit einem einheitlichen Maßstab (Euro) verglichen werden. Vor dem Euro gab es unterschiedliche Zinsniveaus, mit dem Euro wurden sie sträflich gleich gebügelt, 10 Jahre später spreizen sie wieder auseinander. Nun sollen die starken Länder (Norden) die Produktivitätsdefizite der schwachen, unorganisierten Länder (Süden) bezahlen. Ganz zu schweigen von den Zockerbanken, die private Gewinne kassieren, aber ihre Verluste sozialisieren (Steuerzahler, Staaten). Ganz zu schweigen von den Großbanken, die im Stillen an der Finanzkrise prächtig verdienen.

Das ABER für den Bauherren kommt ganz bewußt am Ende dieser Abhandlung über die aktuelle EU-Politik. Ich verspreche Ihnen, bei entsprechender Ernsthaftigkeit und Mitdenken werden Sie nicht mehr der Gleiche sein. Erkannte Gefahr ist halbe Gefahr. Das sagt Ihnen nicht nur ein Bauberater, sondern auch ein halber Philosoph und Psychologe mit 65 Jahren Lebens- und 50 Jahren Berufserfahrung.

Am Montag wollte es niemand gewesen sein. Keiner wollte die Verantwortung für das im Morgengrauen des Samstags entworfene Programm für Zypern übernehmen, und schon gar nicht für die Entscheidung, Sparer mit Guthaben bis 100.000 Euro an der Sanierung der kleinen Insel zu beteiligen (<100 000 € mit 6,75%, >100 000 € mit 9,9%). Der Tabu- und Rechtsbruch ist in der Welt. Er erschüttert unmittelbar Millionen von Menschen, anders als bei den Rechtsbrüchen des ESM, den die meisten Menschen noch gar nicht begriffen haben (siehe Zitat Juncker).

Die Geschichte, wie es dazu hatte kommen können, wurde am Montag in verschiedenen Versionen erzählt. Einig waren sich die allesamt an den Verhandlungen beteiligten Personen nur in einigen Punkten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sei derjenige gewesen, der darauf bestanden habe, dass die Zyprer selbst einen Beitrag von sieben Milliarden Euro leisten sollten – seine Kollegen und die Troika wären auch mit der Hälfte des Betrags zufrieden.

Christine Lagarde(IWF) schlug vor, Guthaben über 100.000 Euro um 30 bis 40 Prozent zu kürzen und auch die Eigentümer von Vorzugsanleihen der beiden größten Banken zur Kasse zu bitten. Lagardes Vorschlag hätte sieben Milliarden Euro erbracht; Schäuble unterstützte ihn, ebenso die Finnen, die Niederländer und die Slowakei. Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg waren dagegen. Zyperns Finanzminister Michael Sarris versuchte vergebens, seine Kollegen mit alternativen Vorschlägen (Steuererhöhungen, Lohnsenkungen, Privatisierungen) umzustimmen. Es soll Schäuble gewesen sein, an dessen Nein Sarris vor allem scheiterte.

Präsident Nikos Anastasiadis, der zwei Etagen über dem Verhandlungsraum ausharrte und ständig über den Fortgang der Gespräche informiert wurde, gab das Zeichen zum Aufbruch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Lagarde und auch Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hätten ihm andere Signale gegeben, hieß es in seinem Umfeld. Auf die neuen Konditionen werde er deshalb nicht eingehen.

An genau diesem Punkt, es war gegen 1 Uhr, kam es dann zu einer entscheidenden Szene. Schäuble, Lagarde, Sarris, Rehn, der französische Finanzminister Pierre Moscovici, Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und Jörg Asmussen, Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB), saßen in kleiner Runde zusammen.

Asmussen habe Sarris sehr sachlich (Drohung!) mitgeteilt, dass den beiden großen zyprischen Banken Insolvenz drohe, weil die EZB im Falle eines Scheiterns der nächtlichen Verhandlungen keine Liquidität mehr bereitstellen werde. Was konkret bedeutet hätte: Die beiden größten Banken hätten nach dem Feiertag am Montag, am Dienstag nicht wieder öffnen können. Anastasiadis gab auf – das Paket wurde geschnürt, einige müde Verhandler schleppten sich um 4 Uhr vor die Presse. Schäuble ging ohne Erklärungen.

Was ist passiert ?:

1. Die Troika verlangt überzogene Eigenbeteiligung Zyperns. Den Tabubruch des Zugriffs auf zypriotische Sparguthaben, entgegen der erklärten EU-Einlagensicherung unterhalb 100000€, zur Schonung von Großanlegern (Kapitalflucht), nimmt sie billigend und äußerst kurzsichtig in Kauf. Ebenso diletantisch damit den Aufschrei und Vertrauensverlust in ganz Europa, der durch diese, von langer Hand vorbereitete (langes Wochenende), Nacht- und Nebelaktion hervorgerufen wurde.

Wenn man weiß, daß Banken ihre Bilanzsummen höchstens mit 5%, aktuell sind 2% üblich, Eigenkapital gesichert haben, dann wird klar, daß ein Banken-Run der Sparer in ganz Europa, zur Sicherung der eigenen Ersparnisse, den Tod jeder Bank bedeuten muß. Sie hat ja bei einer Spareinlage von 1000 € nur 50 € Eigenkapital. Niemand der Sparer will zu denen gehören, die 950 € verlieren.

Verlorenes Vertrauen läßt dann die öffentliche Versicherung von Merkel/Steinbrück am 05.10.2008, „die Spareinlager seien sicher, Niemand brauche sich Sorgen machen“, zu Schall und Rauch werden.

2. Asmussen spielt sich als Ego-Vogel auf, völlig blind und übersehend, daß eine Rückzahlung Zyperns auf Grund seiner Bodenschätze (vergleichbar mit Katar!) sehr wahrscheinlich ist. Schon in drei Jahren beginnt die Förderung Zyperns von Öl und Gas. Dann rollt der Rubel oder Euro oder $.

3. Mit der heutigen Weigerung des zypriotischen Parlaments steigen drei Gefahren:

3.1 – Rußland springt gern für die EU ein und verändert die geopolitische Lage zum Nachteil der EU (Verfügbarkeit von Rohstoffen). Mit 10 Mrd. hat Rußland bereits Zypern vor 3 Monaten unter die Arme gegriffen. Weitere 17 Mrd. bei dieser winkenden Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten der Russen, wären eine langfristige lohnende Investition.

3.2 – Die EU gibt nach, erleichtert die Bedingen und schafft damit unterschiedliche Rahmenbedingungen im Verhältnis unter den bisher „geretteten“ Staaten. Diese Ungleichbehandlung wird nicht nur die Quelle für neuen Zoff und sozialen Unfrieden. Mit diesem Dilettantismus gerät Europa im Kampf der globalen Wirtschafts- und Machtzentren unweigerlich ins Hintertreffen. Dies führt zu weiterem sozialen Unfrieden. Nicht umsonst verschweigen unsere Medien die sozialen Katastrophen z.B. in Afrika oder anderen sozialen Brennpunkten in der Welt

3.3 – Es mehren sich verstärkt die Anzeichen seit 2007, daß Geld/Verschuldung die neuen Waffen der Finanzmafia im globalen Krieg sind. Die EZB hat im vorigen Jahr in zwei Tranchen die Privatbanken mit 1,0 Bill. € überflutet, zu einem Zinssatz von 1,0%.
Jetzt sterben „nur“ noch Tausende Menschen in militärischen Konflikten gegenüber von Millionen Menschen, wie im letzten Jahrhundert.
Der Finanzkrieg schont zwar Menschenleben, im Ergebnis gleicht er aber haargenau dem militärischen Krieg durch Eroberung von Handelsmärkten, Zugriff auf fremde Rohstoffe bis zum Gewinn von Territorium mit dem Ziel von Maximalprofiten. Ganz zu schweigen von den Spekulanten, hinter deren Tätigkeit 0 Mehrwert steht, aber die Not von Menschen ins unermeßliche steigert.

Daß bekannteste Opfer im Finanzkrieg ist ohne Zweifel John F. Kennedy. Er entmachtete die „Federal Reserve Bank“, indem er im Juni 1963 wieder staatliches Geld einführte. Dieser mutige und gerechte Schritt wurde nach seiner Ermordung im Nov.1963 von seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson umgehend rückgängig gemacht. Sein Mörder ist bis heute nicht gefunden.

Übrigens hat die Federal Reserve Bank  allein drei Lügen in ihrem Namen. Tatsächlich ist sie keine Bundesbank, keine Zentralbank und schon gar nicht eine Bank. Die FED ist ein Konsortium (Holding) von privaten Mitgliedsbanken (Goldman Sachs) und einer lockeren, machtlosen, staatlichen Struktur (Board of Governors). Doch darüber schweigen die Mainstream-Medien nicht nur wohlweislich. Sie versuchen sogar aktiv mit allen Mitteln, die Wahrheit zu verschleiern.

Genauso wie die Tatsache, daß das herrschende globale Geldsystem ungerechtfertigt die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer macht. Mit mathematischer Gesetzmäßigkeit ist es das größte Übel der Menschheitsgeschichte und steht ebenso mit mathematischer Gesetzmäßigkeit (Zins) kurz vor dem globalen Zusammenbruch. Zins ist mathematisch gesehen eine unendliche Größe und paßt einfach nicht zu endlichem Wirtschaftswachstum in einer endlichen Welt. An der Zerstörung der Umwelt ist dieser elementare Widerspruch erkennbar.

Wie gesagt, erkannte Gefahr ist halbe Gefahr. Aber Erkenntnis und Erfahrung fallen einem nicht umsonst in den Schoß, Schlaraffenland ist ein Märchen. Genauso hat Weitsicht nichts mit Sehen zu tun, sondern einzig mit Denken und Fühlen. Der Mensch ist nun einmal mit Herz und Hirn ausgestattet, Wohl dem, der beides im richtigen Verhältnis zu nutzen weiß.

Bange machen gilt also nicht. Vorsicht ist geboten. Den Rest macht die natürliche Einheit von Herz und Hirn. Ihre Liebe zu Ihrer Familie kann Berge versetzen. Achtsamkeit, Empathie und Weitsicht räumen alle Steine aus dem Weg.
Ihr Beispiel gibt automatisch und unbewußt anderen Menschen die Kraft, Ihnen nachzueifern. Das schafft das erforderliche Umfeld für Ihren Erfolg. Wenn Sie dann noch Ihr Ego besiegen und fremde Hilfe nutzen, das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden wollen, wer soll Ihnen dann noch widerstehen, Ihnen im Weg stehen?

Mein Mentor Kurt Tepperwein sagt:
„Der Mensch wird drei Mal geboren.
das erste Mal, wenn er auf die Welt kommt,
das zweite Mal, wenn er weiß, warum.
Aber das dritte Mal, wenn er sich beherrscht.

Das ist ein absolutes MUß für einen Bauherren, der mit dieser Aufgabe automatisch Jungunternehmer und Führungskraft wird.
Aber leider gibt es auch Menschen, die nur einmal geboren werden. Wenn es Ihnen als Bauherr aber gelingt, dann ist diese Tatsache ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil.

Die Bedeutung von Mentaler Stärke für den Erfolg wurde von Baldur Preiml, Skisprungtrainer Östereichs, in den 70er Jahren erstmals im Spitzensport (Toni Innauer) entwickelt. 40 Jahre später, hat sich diese Erkenntnis erstaunlicherweise immer noch nicht etabliert. Bei den Olympischen Spielen in London haben die Ruderer (Deutschland-Achter) mentale Stärke nachgewiesen. Ganz anders die deutschen Schwimmer, folgerichtig keine einzige Medaille.
In der Wirtschaft beginnt die Erkenntnis auch langsam Fuß zu fassen. Voriges Jahr waren Unternehmer bereit, für ein einschlägiges 6-Stunden-Seminar bei BMW in München, 1 000 € pro Person zu bezahlen.

Nutzen Sie als Bauherr diese Chance, der Wettbewerbsvorteil ist enorm. Ich biete Ihnen als Bauberater die Chance auf meinen 3 homepages. Es kostet nur etwas Zeit, Wollen und Nach(Vor)denken.

19.03.2013: Uwe Wiemer

 

Das richtige Energiekonzept

Das richtige Energiekonzept – langfristig Kosten beim Hausbau sparen

Häuslebauer möchten sich nicht nur den Traum vom Eigenheim erfüllen. Vielmehr bietet der Hausbau auch die Chance, langfristig Kosten einzusparen. Dazu zählen nicht nur aufwendige Mietausgaben, sondern auch niedrigere Energiekosten. Gesetzlich ist jeder Bauherr ohnehin dazu verpflichtet, den Wärmeenergiebedarf mit einem festgelegten Prozentsatz an erneuerbaren Energieträgern zu decken. Betroffene werden sich vielleicht im ersten Moment wieder an den Bürokratiestandort Deutschland erinnert fühlen. Allerdings ist der Einsatz erneuerbarer Wärmeenergieträger beim Hausbau zugleich eine Möglichkeit, um den nachhaltigen Umweltschutz zu fördern, und langfristig Kosten zur Energieversorgung einzusparen.

Energieträger in die Hausplanung integrieren:

Welche Energiequelle schlussendlich genutzt werden soll, ist auch eine Frage der individuellen Bauplanung. Jeder Bauherr hat andere Vorstellungen von seinem Lebenstraum. Somit muss sich auch die Wahl der optimalen Energiequelle an dem Gesamtvorhaben messen lassen. Allerdings ist vor allem der Neubau eine ideale Möglichkeit, um neuartige Energieträger zu nutzen. Während bei Altbauten zumeist aufwendige Umbaumaßnahmen erforderlich sind, kann der Neubau von vornherein auf die Installation ausgelegt werden. Zielgenau können beispielsweise Rohr- oder Elektroanschlüsse verlegt werden. Das erspart nicht nur viel Zeit, sondern letztendlich auch Geld, das stattdessen für andere Dinge investiert werden sollte.

Die optimalen Energieträger richtig nutzen:

Mittlerweile konnten sich einige Alternativmodelle auf dem Energiemarkt etablieren. Die wohl natürlichste Energiequelle ist die Solaranergie, da sie unerschöpflich ist. Durch moderne Anlagen können sich Verbraucher von konventionellen Anbietern befreien und mehr als 3/4 der Energieversorgung kostenfrei decken. Sonnenenergie ist ein natürlicher Wärmeproduzent. Diese Wärme wird in Wärmepumpen ganzjährig gespeichert und auf ein optimales Temperaturniveau erhitzt.

Alternativ ist auch der Einsatz von Biomasse denkbar und sinnvoll. Durch das Verbrennen von nachwachsenden Brennstoffen wird nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt geschont. Beispielsweise wird bei der Verarbeitung von Holzpellets nur die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die zuvor durch Fotosynthese aufgenommen wurde. Eine Pelletheizung bietet zudem den Vorteil, dass der Verbraucher unabhängig von ausländischen Versorgungsunternehmen wird. Künftig wird vor allem der Energiemarkt als Druckmittel für Preissteigerungen eingesetzt werden. Mit einer entsprechenden Vorrichtung greifen Verbraucher indes auf inländische Produkte zurück, da die notwendigen Pellets zu einem günstigen Preis in der Bundesrepublik offeriert werden.

Ersatzweise ist auch die Installation einer Gasheizung durchaus sinnvoll. Der Vorteil ist, dass keine großen Lagertanks notwendig sind, da sowohl Gas als auch Biogas als Leitungsenergie angeboten werden. Gas ist zudem ein klimaverträgliches Brennmittel und besonders sparsam im Verbrauch. Optimal ist die Kombination aus Gas- und Solarenergie. Durch die Kraft der Sonne wird die Warmwasserbereitung kostenfrei garantiert. Außerdem trägt sie unterstützend zum Betrieb der Heizungsanlage bei. Dadurch werden bereits 20% der Kosten für die Heizungsanlage kompensiert. Solche Beträge können derweil besser in die Finanzierung des Eigenheims investiert werden. Die Energieunternehmen müssen dennoch nicht am Hungertuch nagen. Weiterhin sind die Ressourcen der Erde nur endlich. Insofern ist ein verantwortungsbewusster Umgang geboten.

Die wichtigsten Vorteile erneuerbarer Energieressourcen:

Für welche Alternative sich der Häuslebauer letztendlich entscheiden möchte hängt einerseits von der persönlichen Planung, andererseits von den Anschaffungskosten ab. Neubauer können jedoch staatliche Subventionen für ihr Hausprojekt beantragen. Es ist das erklärte Ziel der Bundesrepublik, den Ausbau der erneuerbaren Energieträger weiterhin zu fördern. Dadurch wird das Problem der Finanzierung gemindert. Selbstverständlich können Hausbauer auch mehrere erneuerbare Energiequellen nutzen. Obgleich die staatlichen Subventionen die Kosten nicht komplett kompensieren werden, finanzieren sich die einzelnen Methoden praktisch von selbst. Wenn mehr als 3/4 der gesamten Energieversorgung pro Jahr kostenfrei gesichert sind, dann ist eine langfristige Kostenminimierung die Regel. Innerhalb weniger Jahre sind die Anschaffungskosten mithin getilgt, so dass von nun an ein finanzieller Überschuss erzielt wird. Ferner tragen erneuerbare Energieträger zu einem verantwortungsbewussten Klimaschutz bei. Jeder Mensch kann seinen persönlichen Beitrag leisten, damit auch nachkommende Generationen mit ausreichenden Energiemengen versorgt werden können. Zuletzt kommen neue Eigentümer auch der gesetzlichen Verpflichtung nach, die gleichsam von Behörden aufwendig kontrolliert wird.

 

Ausgabe BAUFIBEL

Die FIBEL ist für den 6-Jährigen in der 1. Klasse ein wertvoller Wegbegleiter und Garant für den Erfolg.
Gleiches versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen mit meiner BAUFIBEL. Sie ist eine Ansammlung einzelner Ausgaben in Form eines Newsletters und wird ständig erweitert.

Anforderungen und Pflichten eines Bauherren sind so komplex und weitgefaßt, daß sie den Rahmen meiner homepage hoffnungslos sprengen würden.

Entsprechend stelle ich Ihnen mit der Baufibel vertiefende Spezialthemen zur Verfügung. Aber auch Sie können zwar Ihren Weg ebnen, ersetzen aber im entscheidenden Detail nicht meine Online-Beratung oder meine Vor-Ort-Beratung.

Mit Ihren Anfragen und konstruktiver Kritik helfen Sie mit, Tiefgründigkeit, Aktualität und Lebensnähe zu gewährleisten. – Dafür danke ich Ihnen.

Mein erstes Layout sehen Sie in folgendem PDF:
Baufibel Nr.000

 

Von 100 geplanten Ausgaben sind bereits 45 abrufbereit. Sie enthalten immer ein rationales und ein mentales Bauherrenthema. Bevor Sie diese aber mit dem folgenden Kontaktformular anfordern, möchte ich Sie bitten, Ihre eigenen Erwartungen zu überprüfen.

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In eigener Sache

Über Tausend lobende Kommentare, vielen Dank.
Als IT-Embryo weiß ich zwar nicht warum (SEO?), aber alle sind überwiegend in englischer Sprache. Sie sind für mich Bestätigung und Ansporn zum Handeln einerseits, andererseits kann ich sie auf einer ausschließlich deutschsprachigen site nicht meinen Lesern/Interessenten/Klienten anbieten. Sie füllen, (in englisch leider unverständlich), unnötig mein Postfach. Deshalb war ich gezwungen, alle fremdsprachlichen Kommentare als SPAM zu klassifizieren und auszusondern.

Vielfach werde ich richtigerweise gegebeten, meine Themen tiefgründiger zu gestalten. Bei der Vielzahl möglicher und notwendiger Themen würde es aber den Rahmen dieser site sprengen. Hier kann es nur um Orientierung und Gedankenimpulse gehen. Für den Erfolg ist das als Grundlage schon wichtig genug, weitere Mitarbeit ist vonnöten. Anderenfalls würden Systematik und Übersichtlichkeit  noch mehr leiden.
Deshalb biete ich über das Kontaktformular Anfragen/Newsletter an, in denen spezielle Themen ausdrücklich detailierter behandelt werden. Hier ist mein „Köcher“ übervoll und wartet auf Abruf.

Noch einfacher kann ich es dem geschätzten Interessent/Klient mit meinem derzeitigen IT-Wissen nicht machen.
Optimal aber auch die erste Verständigung zur Online-Beratung über skype (wietel2).

PV-anlagen Energievernichter?

Nicht nur in der Finanzpolitik werden wir verschaukelt. Die Großindustrie mit ihren eingekauften Lobbyisten hat, wen wunderts, die Politik ebenfalls im Griff. Steuersenkung für Hoteliers, Abwrackprämie für die Autoindustrie, Glühlampenverbot oder EEG-Umlagebefreiung für Großkunden. Dabei liegt der Anteil des Energieverbrauchs in einem Haushalt für Beleuchtung (Glühlampen) gerade einmal bei 1-2%!!!

In diesem Zusammenhang ist auch die Photovoltaik (PV) zu nennen. Es lauern gerade hier mit dem ungelösten bautechnischen Brandschutz noch besondere Gefahren für privates Eigentum. Zig Gebäude hat die Feuerwehr inzwischen schon tatenlos abbrennen lassen müssen, weil die Hochspannungsgefahr der PV-anlagen auf den Dächern ein gefahrloses Löschen verhindert.
Das Versprechen fester Abnahmepreise über 20 Jahre (EEG) der Politik fördert zusätzlich die Vermögensumverteilung von fleißig nach reich.

Beim Energieausweis für ein Gebäude ist der Primärenergieaufwand neben dem tatsächlichen Energiebedarf des Gebäudes ein wichtiger Gradmesser. Er repräsentiert den Energieaufwand vom Vorkommens- und/oder Erzeugungsort über Transport bis zum Einsatz- und Nutzungsort.
Mit dieser Bilanz entsteht die Frage:

Sind PV-Stromanlagen in Deutschland Energievernichter?
Ferruccio Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Zürich

Der Ingenieur Ferruccio Ferroni hat mit schweizerischer Gründlichkeit die Energiebilanz der in Deutschland verbauten Photovoltaikanlagen untersucht. Sein Ergebnis ist ernüchternd: Einem Ertrag über (nur rechnerisch erreichbare) 25 Jahre von 1.522 kWh/m2 stehen Aufwendungen von 2.463 kWh/m2 (+62%!!!) gegenüber.

Sein Fazit: Zwar ist es möglich, mit der Photovoltaik elektrischen Strom zu erzeugen, aber man muss dafür wesentlich mehr Primärenergie einsetzen als an elektrischer Energie dank Nutzung der Sonneneinstrahlung in Deutschland herauszuholen ist. Dabei werden keine Kilowattstunden netto erzeugt, sondern es wird Primärenergie unnütz verschwendet. Lesen Sie seine Begründung. (Strg+Klicken)

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Einstein-Code

Der Einstein-Code: Echte Leader braucht das Land

Pfusch am Bau betrifft 80% aller privaten Wohnbauten, Schildbürgerstreiche im öffentlichen Bausektor schenke ich mir hier. Das betrifft nicht nur bautechnische, sondern auch Kostenprobleme. Sie alle wissen das. Und warum? Weil echter Erfolg (fehlende 20%) nur möglich ist, wenn man ganzheitlich denkt.

Eigentlich ist es immer das Gleiche: Da, wo Menschen mit Überzeugung und Begeisterung ihre Sache vertreten, stellt sich der Erfolg von selbst ein.
Also wäre es eigentlich logisch, wenn der Mensch mit seinen Interessen (Mitarbeiter, Dienstleister, Kunde, Kinder) im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stünde. Eigentlich …

Statt dessen gilt noch immer die überholte Formel: schneller im Hamsterrad treten, höher und weiter zielen – Business as usual.
Keine Zeit, kein Geld, keine Köpfe für neue Ideen und Konzepte, immer mehr Krankheit.

Wie geht es Ihnen?

Nehmen Sie es einfach hin, dass die Uhren immer schneller ticken, dass Sie ständig mehr tun und immer weniger leben?
JA, denn sonst wäre es nicht so, wie es ist.
Reflektieren Sie Ihr Handeln selbstkritisch und ändern Sie die Dinge – mit Herz, Hand und Hirn?
NEIN, denn das ist ja unbequem, Unheil droht, sie müßten ihre Komfortzone verlassen.

Wer mit dem Strom schwimmt, eckt nicht an und dümpelt in der Komfortzone weiter – bis zum großen Knall, wenn die Not unerträglich ist und auf Veränderung drängt! Aber wirklich erst dann!
Wieviel Schmerz hätte vermieden werden können, wenn bereits kleine Fehler zum Umdenken Anlaß gegeben hätten?

Wo sind sie nur, die Leader? Die Mutigen? Die Pioniere mit zeitgemäßen neuen Visionen?

Das schnelle Geld, der Maximalprofit sind nach wie vor die normale, geduldete Maxime.
Zahlen, nicht Menschen sind Grundlage von Entscheidungen. Die Finanz- und Schuldenkrise offenbaren mehr und mehr das Unheil dieses untauglichen Systems.
Albert Einstein resümierte lakonisch: „Jeder Idiot kann Dinge größer, komplexer und gewaltiger machen. Es benötigt einen Hauch von Genie und jede Menge Mut, um in der entgegengesetzten Richtung bessere Erfolge erzielen zu können.“

Mut: neue Wege gehen

Seit Jahren plädieren „gute Berater“ für einen Ansatz, der sich auf das Wohlergehen der Menschen und der Unternehmen konzentriert, der alle entscheidenden Facetten des Erfolgscocktails berücksichtigt und nicht bei den sogenannten harten Fakten aufhört.

Extensivierung (kurzfristige Gewinnmaximierung) ist endlich und wird von der Intensivierung abgelöst. Geschieht das nicht, wird das System zerstört. Denken Sie dabei an die „Lebensraumlüge“ und seine Folgen im letzten Jahrhundert. Auf Evolution (Entwicklung) folgt Revolution (Umdenken). Die Natur macht es uns trefflich vor. Hat ein Baum eine gewisse Höhe erreicht (Nährstofftransport gegen die Schwerkraft), wächst er anschließend in die Breite.

Doch dies erfordert ein Umdenken in mehrere Richtungen (der Baum macht es!), Mut und Standvermögen. Doch Veränderungen erzeugen Unsicherheit und Ängste – der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Albert Einstein sah das wohl ähnlich: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Veränderung beginnt im Kleinen – bei sich selbst! Hand aufs Herz: Wo waren Sie im letzten Jahr mutig: Haben Sie wirklich etwas gewagt, haben Sie neue Ansätze ausprobiert? Stehen die Mitarbeiter und der Nutzen Ihrer Aktivitäten fürs Unternehmen im Mittelpunkt Ihres Handelns? Beantworten Sie diese Fragen ehrlich und reflektieren Sie darüber offen und selbstkritisch. Erst dann sollten Sie handeln.

Wie?

Indem Sie mehr „auf Ihren Bauch hören“, der Intuition folgen und die ausgetrampelten Pfade verlassen. Vielleicht zweifeln Sie ja daran, den Erfolgskurs Ihres Unternehmens von der inneren Stimme navigieren zu lassen?
Auch hier hat Albert Einstein wieder ein Quäntchen Weisheit zu bieten: „Der Intellekt hat ein scharfes Auge für Methoden und Werkzeuge, aber er ist blind gegen Ziele und Werte.“

Intuition: dem Bauchgefühl folgen

Keine Sorge: Dem Bauchgefühl zu folgen bedeutet nicht, den Verstand auszuschalten. In komplexen Dingen ist die Intuition dem Verstand, (überwiegend nachgewiesen) einfach überlegen. Wir verfügen über gute Systeme, Methoden und Werkzeuge, die wir nutzen sollten – aber sie dürfen uns nicht beherrschen. Der vernünftige Mix macht´s. Warum folgen wir nicht öfter unserem inneren Kompass?

– Aus Angst anzuecken oder etwas zu verlieren?
– Aus Angst vor dem Ungewissen?
– Aus Angst, es könnte dem eigenen Vorteil schaden oder jemandem auf den Schlips zu treten?
– Ist es die Angst vor einer steinigen und unbequemen Wegstrecke?

Nein, es ist unsere (gewollte oder ungewollte) Unkenntnis darüber, daß Fehler produktiv sind. Fehler sind der Dünger der Zukunft.

Wer Fehler macht, kann Erfahrungen machen, die andere nicht machen können.
Wer Erfahrungen macht, kann Erkenntnisse gewinnen, die andere nicht machen können.
Wer Erkenntnisse gewinnt, kann Ziele entwickeln, die andere nicht entwickeln können.
Wer Ziele entwickelt, kann Erfolge erreichen, die andere nicht erreichen können.
Noch Fragen?
Wenn ja, dann beschäftigen Sie sich bitte mit dem heuristischen Prinzip von „Versuch und Irrtum“. Ohne das wären wir heute nicht das, was wir sind (das Rad wäre noch nicht erfunden!). Allerdings sind dazu Neugier und Entwicklungswille, Grundeigenschaften des Menschen, vonnöten.

Vermutlich gibt Ihre innere Stimme zumindest den klugen Zitaten Albert Einsteins recht. Doch eine andere, dominierende und sehr vertraute Stimme raunt:
„Prinzipiell stimmt das ja alles.“
„Aber was kann ich allein bewirken, da müßten die anderen schon mitziehen.“
„Ich will mich doch nicht blamieren.“
„Das ist in unserer Firma ein Kampf gegen Windmühlen.“
„Ach, das ist alles so ein idealisierter Quatsch, das mit dem Umdenken und den neuen Wegen … Geht doch gar nicht:“

Wir hängen in Systemen, Strukturen und Abläufen fest – die kann man nicht so einfach ändern.
Welche Ihrer Stimmen ist die lautere? Welcher Stimme folgen Sie?
Albert Einstein wusste: „Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir leben in einer Gesellschaft, die den Diener ehrt und das Geschenk mißachtet oder vergessen hat.“

Wandel: gelebte Werte machen den Unterschied

Folgen Sie Ihrer – vielleicht anfangs leiseren – inneren Stimme, Ihrer Intuition. Gehen Sie den Weg des Herzens, vertrauen Sie Ihrem Kompaß und sprechen Sie die Dinge an, die Sie stören – jetzt! Zum Üben beginnen Sie in der Familie, wo man Sie schätzt.
Seien Sie offen und mutig: Sie werden eine positive Resonanz erhalten. Erwarten Sie das Unerwartete!

Ändern Sie alte Muster und fokussieren Sie folgende drei Punkte:

• Nachhaltiger Nutzen aller Aktivitäten, für sich Selbst, Produkte und Services – mit Blick fürs Ganze
• Wertebasiertes Handeln und mehr Menschlichkeit auf allen Ebenen
• Mehr Bauchgefühl und Authentizität – das Gesagte „leben“

Es reicht nicht, andere Modelle zu kopieren. Wer andere überholen will, muß aus deren Fußstapfen treten. Wenn die innere Struktur nicht stimmt, helfen Durchhalteparolen wie „Weiter so!“ nicht. Hinterfragen, Ursachen finden, Umdenken – Kurswechsel – Handeln!

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Welche Werte haben Sie? Handeln Sie nach diesen Werten? Passen Ihre eigenen Wertvorstellungen zu denen Ihrer Familie, Gruppe oder Unternehmens?
Sich zum Rechten ändern erzeugt Ausstrahlung, Vorbildwirkung und Stolz. So wie Sie sich im Innen ändern, ändern Sie Ihr Außen (Polaritätsgesetz).

Handeln? – Jetzt!

Wenn Sie die Lektüre nun mit „interessant“ oder „hm … stimmt schon, aber … kommentieren und dann beiseite legen, hätten Sie sich die Zeit auch anders vertreiben können. Wenn Sie jedoch den Impuls verspüren, endlich zu handeln, dann fangen sie an – und zwar jetzt! Wie?

Notieren Sie sich die drei Punkte in Ihrem Leben, die sie am meisten stören – privat und beruflich.
Notieren Sie sich die drei größten Wünsche in Ihrem Leben, die sie erreichen wollen.
– privat und beruflich.

Schreiben Sie jeweils dazu, was Sie ändern wollen – und handeln Sie entsprechend.
Gehen Sie neue Wege – Sie werden den Mühlen des Alltags entkommen, mehr Lebensfreude gewinnen, erfolgreicher sein und Ihre Ziele schneller und einfacher erreichen. Aber Sie müssen handeln!
Denn: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“.

Albert Einstein würde es drastischer formulieren: „Wir haben nur noch furchtbar wenig Zeit. Wenn wir überhaupt wollen, dann müssen wir jetzt handeln.“

Der Mensch macht den Unterschied in seinen natürlichen Instinkten von Geborgenheit, Freiheit und Selbstverantwortung.

 

rational und emotional 3

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind dem menschlichen Verstand, seinem Intellekt, einfach entzogen. Mehr noch, der Intellekt fühlt sich auch noch beleidigt,

Delphi

entsprechendes  als Tatsache angeboten zu bekommen, geschweige denn, es als wahr anzuerkennen.

Ohne mein Leben gelebt zu haben, ohne einschlägige praktische Erfahrungen gemacht zu haben, würde ich Obiges noch heute unterschreiben. Aber die Wirklichkeit ist „Natur sei Dank“ anders.

Ich bin Atheist, jegliche Religion ist mir fern. Ich glaube nicht an unerklärliche Wunder. Und dennoch glaube ich an unerklärliche Wunder, seit ich das erste Mal mit meinem Enkel in Schleswig-Holstein über Skype videotelefoniert habe. Über 700 km Entfernung habe ich ihn gesehen und gehört, tatsächlich – für mich ein Wunder, intellektuell unerklärlich und dennoch wahr!

Was ist das also mit der Intuition, warum fühlt man sich im Wald einfach frei und wohl? Haben Sie schon einmal in Ruhe einen Baumstamm umarmt und nach einiger Zeit durchströmt Sie unendliche Zufriedenheit, Kraft zum Handeln?
Muß eigentlich alles erklärbar sein, um anerkannt zu werden? Man fühlt doch, es IST! Und immer wieder, genauso!

Nun ist ja aus der Forschung bekannt, die Kapazität des Verstandes (Bewußtsein) beträgt z.B. 1,5 cm, das Unterbewußtsein dagegen im gleichen Maßstab 11,2 km ! Gibt das nicht zum Nachdenken Anlaß?

Ein legendäres Experiment mit amerikanischen Küchenschaben beweist lt. Prof. Hüther (führender Hirnforscher (Neurobiologe) an der Universität Göttingen) das Körperbewußtsein, daß seinen Zweck ohne Zuhilfenahme des Gehirns erfüllen kann.
Gleiches kolportiert Tepperwein. Ich praktiziere seit 20 Jahren erfolgreich seinen Armtest. Dabei habe ich erfahren, daß dieser Test nicht nur Körperfunktionen, sondern auch mentale Zustände identifizieren kann. Entscheidend bei alledem ist nicht die Beweiskraft, sondern allein die akzeptierte Möglichkeit, sprich: – ausgeschalteter Verstand, der Glaube und die entsprechende Sensibilität dafür. Ohne Ausnahme hat sich das später „mit Verstand“, in der Realität immer bestätigt.

Elektrisiert hat mich die Mitteilung, daß mittels „Morphischer Felder“ wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, daß zum Zeitpunkt der beginnenden Aktivitäten, also 5 Stunden vor dem Ereignis, der Angriff auf die Twin-Towers des WTC am 11.09.2001 in New York weltweit meßbar nachgewiesen werden konnten. Das deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen des „animalischen Bewußtseins“, einer Form universellen Bewußtseins der Natur. Leicht verständlich, daß solche, seit Menschengedenken verstandesmäßig unfaßbaren Tatsachen, in den Bereich der Fabel und der Religion verbannt werden.

Die universelle Kraft der Gedanken und Gefühle bei der eigenen Lebensgestaltung und Lebensregie ist für mich bestätigtes Gesetz geworden. Auch wenn sich der Verstand verständlicherweise dagegen sträubt. Ich habe es an mir und mit mir ausprobiert. Sie können das auch.

Die eigenen Gedanken schaffen Tatsachen, was man sich vorstellen kann, existiert. Nur die Intensität der Vorstellung schafft die Realität. Nach dem Polaritätsgesetz: Wie im Innen, so auch im Außen.

Mein erster Beweis für die Richtigkeit war das
Parkplatzproblem. Zuerst als Spinnerei abgetan, irgendwann bekam ich meinen Parkplatz am Bahnhof, eine Parklücke wurde gerade frei. Unbewußt war meine gedankliche Vorstellung davon und wurde Realität. Seitdem passierte es immer häufiger, inzwischen fast immer.

Wenn also Gedanken zur Realität im Leben werden können, warum gestalten Sie ihr Leben nicht entsprechend durch gewollte Zielvorstellung?

Können Sie sich vorstellen, daß sich der so befreite Mensch nicht mehr so einfach beherrschen läßt?, warum seit Jahrhunderten die Nutzung der eigenen Ressourcen in die Fabelwelt verdammt wird?, warum unser Bildungswesen allein Wissen und Verstand in den Mittelpunkt stellt? – ein wahrhaft teuflischer Plan.

Es bedarf nur der Vorstellung und dem grenzenlosen Glauben und Vertrauen daran. Absolute geistige Disziplin und Entspannung sind dabei besonders hilfreich.

Es gibt keinen besseren Anlaß als den eigenen Hausbau, um eine solche Wandlung zu beginnen. Neben der gesteigerten Lebensfreude zahlt es sich auch finanziell und gesundheitlich vorteilhaft aus.
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Die Baufibel

Weitblick hat nichts mit Sehen, sondern mit Denken zu tun!

Meine homepages können Ihnen bei der Vielfalt konkreter Anforderungen und Erfordernisse an einen Bauherren nur wichtige Gedankenimpulse vermitteln. Auf  konkrete Einzelheiten eingehen zu wollen, würde den Rahmen der homepage hoffnungslos sprengen. Dazu ist das Thema Hausbau mit tausenden möglicher Stellschrauben viel zu komplex. Vertrauen Sie bitte auf meine 50-jährige Berufs- und meine Lebenserfahrung.

Ähnlich der ABC-Fibel soll Sie meine Baufibel bei den ersten Schritten auf dem neuen Terrain eines Bauherren unterstützend und anleitend begleiten. Als eine Form Newsletter bilden die einzelnen Auswgaben  in lockerer Reihenfolge und letzlich in Ihrer Summe meine Baufibel. Mit Ihr bereite ich Sie vertiefend und verständlich auf die neuen Anforderungen eines Bauherrn vor.

Die folgende Liste von Themenkomplexen meiner Baufibel gibt Ihnen eine erste Orientierung im Dschungel auftretender Sachverhalte. Es gibt aber keinen Grund, eventuell zu erschrecken, im Gegenteil. Als Ihr Wegbegleiter werde ich Sie weitestgehend sicher bei der Umschiffung vorhandener Klippen unterstützen. Weitestgehend deshalb, weil es im Leben niemals absolute Sicherheit geben kann. Aber eine ausgeprägte Achtsamkeit, Weitsichr, Ruhe und Aufmerksamkeit bringt Sie dem Ideal sehr nahe.
Die folgende Liste erhebt dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber Ihre geschätzte Mitarbeit wird der Garant für allgemeine Nützlichkeit und Lebensnähe sein.

Entsprechend der Themen entstehen vertiefende Ausgaben meiner BAUFIBEL. Ihre Hinweise und Anfragen (sie4he Kontaktformular) werden sich positiv und allgemeingültig auf deren Qualität auswirken. Für konstruktive Kritik bin ich dankbar. Als Ansporn und Belohnung für Ihre Mitarbeit gibt es eine Ausgabe Baubrief kostenlos. So gewinnt durch Ihre Aktivität die Allgemeinheit.

Als „IT-embryo“ werde ich mit der Zeit ein automatisches Download-system installieren. Bis es so weit ist, bitte ich um Ihr Verständnis, wenn ich Ihre Aktivitäten manuell bearbeite. Bei Zeitdruck steht Ihnen das Instrument „Skype“ (Videotelefon) zur Verfügung.

1. rational

Bauplanung
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Vorteile der Einheit von rational und mental
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Vermessung Schnurgerüst
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Baufreiheit Einfriedung
Bewuchs
Medienanschlüsse
Baustelleneinrichtung
Erdarbeiten Mutterbodensicherung
Baugrube
Erdwärmetauscher
Fundamente
Anschlußfahnen Blitzschutz/Potentialausgleich
Versorgungsleitungen
Entsorgungsleitungen
Drainage
Abnahme
Verfüllung
Mutterbodenauftrag
Beton/Bewehrungsarbeiten Fundamente
Abnahme
Bodenplatte oder -wanne
Abnahme
Geschoßdecken
Abnahme
Ringanker
Abnahme
Maurerarbeiten Mauerwerk
Lichtschächte
Kanäle
Schächte
Schornstein
Stürze
Unterzüge
Trockenbau
Massivtreppen
Balkone und Podeste
Kabelschlitze
Leitungsschlitze
Bauwerksabdichtung Bodenplatte
Grundmauerwerk
Fenster und Außentüren
Dachstuhl Außengerüst
Mauerlatte
Dachstuhl
Windrispenverband
Unterspannbahn mit Konterlattung
Dachdecker und -klempner Rinnenbleche
Einfassungen
Dachentwässerung
Dachfenster
Dachflächen
Senkrechte Verkleidungen
Elektro Kabelverlegung
Sicherungs- und Anschlußkästen
Steckdosen
Geräteanschlüsse
Fenster und Türen Außentüren
Fenster
Fensterbänke innen und außen
Jalousien
Innentüren
Holzeinbauten Wandschrank
Verkleidungen
Geländer
Brüstungen
Oberlichte
Glaserarbeiten In allen Geschossen
Reparaturen
Putzarbeiten Deckenputz
Wandputz
Außenputz
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Elektroinstallation Starkstromgeräte
Schwachstromgeräte
Sicherungskästen
Potentialmessung
Versorgungsvertrag
Ver- und Entsorgungstechnik Abwasser
Wasser
Heizung
Lüftung
Leistungsverträge
Estrich Beton
Wärmeverbundestrich
Fließestrich
Trockenestrich
Fliesenarbeiten Wandfliesen
Fußbodenfliesen
Sanitärobjekte
Heizungsobjekte
Lüftungsanlage
Elektroanschlüsse und -geräte
Malerarbeiten Tapete
Holzeinbauteile
Metalleinbauteile
Fußbodenbelag Natur- und Werkstein
Dielen und Parkett
Laminat
Textile Beläge
Wasserdichte Beläge
Spannteppich
Scheuerleisten
Außenanlagen Wege und Plätze
Einfriedungen
Carport/Garage
Terrasse
Anpflanzungen

Die Systematik erhebt nicht den Anspruch auf Vollzählichkeit, ermöglicht aber eine grundsätzliche Orientierung. Die Leistungen sind entsprechend eines üblichen Bauablaufes in der Reihenfolge der Gewerke aufgezählt, zeitliche Abhängigkeiten sind jedoch dennoch zu beachten

Im konkreten Einzelfall sind Streichungen oder Ergänzungen möglich.

2. mental

Persönlich
Erkenne Dich selbst Stärken stärken
Schwächen ignorieren
Umdenken
Geistige Disziplin
Mentales Umerleben
Mentales Training
Selbstwert
Selbstbewußtsein
Einstellung/Haltung/Moral
Ziele Lebensführerschein
Lebenskunst/Lebensweisheiten
Selbstmanagement
Lebensmanagement
Persönlichkeitsentwicklung
Partnerschaften
Freunde
Gesundheit
Vertrauen
Lebenskraft
Motivation
Gerechtigkeit
Ordnung
Harmonie
Achtsamkeit Lebenssinn
Ruhe
Entspannung
Partnerschaft
Neugier
Intuition
Mut
Beherrschung
Zuversicht
Gefühle Selbstwert
Intuition
Liebe
Glück
Freude
Zufriedenheit
Vergebung
Kommunikation
Empathie Interessenausgleich
Mentale Balance
Ausstrahlung Soziale Kompetenz
Ehrlichkeit
Berechenbarkeit
Standhaftigkeit
Lächeln
Gelassenheit Selbstwert
Selbstvertrauen
Glaube
Überzeugung
Konzentration Aufgaben
Konsequenz
Wesentliches
Harmonie
Verantwortung Gesundheit
Partner
Kinder
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Strompreisentwicklung

Die Notwendigkeit der Energieberatung macht sich an der Energiepreisentwicklung deutlich. Hier am Beispiel der Elektroenergie will ich das deutlich machen.
Nun bedeutet „Weitsicht“ nicht weit sehen sondern weit denken! Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse und Entscheidungen, sie werden Ihr weiteres Leben beinflussen.

Die Strompreise in Europa werden vom Statistischen Amt der Europäischen Union, auf der Grundlage von eigenen Erhebungen und Angaben der nationalen statistischen Ämter der Mitgliedstaaten ermittelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für  Privathaushalte in Deutschland gibt Eurostat den durchschnittlichen Strompreis mit 25,4 ct/kWh (inkl. MWSt) für 2011 an.
Für Industriekunden in Deutschland hat Eurostat den durchschnittlichen Strompreis mit 11,3 ct/kWh für 2011 ermittelt (ohne umwälzbare Steuern (MWST) und Abgaben,). Als Industriekunden werden Betriebe mit einem jährlichen Stromverbrauch zwischen 500.000 und 2.000.000 kWh/a erfasst.

Der Preis für die Stromerzeugung lag im Mittel für Haushaltsstrom 2011 bei 8,9 ct/kWh.
Das Netznutzungsentgelt für die Verteilung des Stroms macht zusätzlich ein Fünftel des aktuellen Strompreises für Haushalte aus (s. Grafik)

Abgaben und Umlagen
Die staatlich festgesetzten Abgaben und Umlagen auf Stromlieferungen umfassen derzeit in Deutschland vier Arten, die bei Haushaltskunden insgesamt 21,6 % des Strompreises ausmachen (in zeitlicher Reihenfolge ihrer Einführung):

  • Die Konzessionsabgabe ist als Entgelt für die Einräumung von Wegerechten in den Kommunen eingeführt worden. Diese Regelungen gehen auf das Energiewirtschaftsgesetz 1935 zurück, das zwischenzeitlich mehrfach novelliert, in diesem Regelungsbereich aber beibehalten wurde. Die Einnahmen sind für die Kommunen eine wesentliche Finanzquelle.
  • Die EEG-Umlage ist mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 eingeführt worden. Diese Umlage gleicht den Unterschied zwischen dem Strompreis aus konventionellen und erneuerbaren Energiequellen aus. Ihre Höhe wird jährlich aus der Differenz zwischen Aufwendungen (Zahlungen an EEG-Einspeiser und zugehörige Aufwendungen) und Einnahmen (Verkauf des EEG-Stroms) ermittelt.[3]
  • Die KWK-Umlage ist mit dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) im Jahr 2002 eingeführt worden. Das Gesetz dient der Förderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung.
  • Die Umlage nach §19 Abs. 2 StromNEV (Stromnetzentgeltverordnung) ist 2005 zum Ausgleich für die Netzentgeltbefreiung der stromintensiven Betriebe eingeführt worden.

Diese Umlagen auf den Strombezug lagen 2011 nach Angaben des BDEW für die Konzessionsabgabe bei 2,13 Mrd. €, für die EEG-Umlage bei 9,6 Mrd. € und für die KWK-Umlage bei 0,13 Mrd. € (Angaben ohne anteilige Mehrwertsteuer für Haushaltskunden).[1]

Energieintensive Unternehmen sind von der EEG-Umlage vollständig oder weitgehend befreit.[4] Diese Ausnahmeregelung wird von der Bundesnetzagentur als unverhältnismäßig beanstandet. Einige hundert Firmen verbrauchen demnach rund 18 % des Stroms, zahlen aber nur 0,3 % der EEG-Umlage. Die Kosten werden auf die Verbraucher umgewälzt.[5]

Steuern
Zu den Steuern auf Stromlieferungen zählen in Deutschland:

  • Die Stromsteuer (Ökosteuer) zur Förderung klimapolitischer Ziele sowie zur Absenkung und Stabilisierung des Rentenbeitragssatzes mit einem Volumen 2011 von rd. 6,2 Mrd. €.[1]
  • Die Umsatzsteuer, die auf die Stromlieferung und auf bestimmte Umlagen und Abgaben, auch auf die EEG-Umlage, erhoben wird. Aus dem Stromverkauf wurden 2011 Umsatzsteuereinnahmen von rd. 12,4 Mrd. € erzielt. Für Haushaltskunden entstehen durch diese beiden Steuerarten rd. 24 % des Strompreises.[1]

Darüber hinaus werden Steuern auf den Verbrauch bestimmter Primärenergieträger erhoben, etwa die Brennelementesteuer bei Kernkraftwerken, sofern neue Brennelemente 2011 – 2016 eingebaut werden.

Strompreis privater Haushalte in Europa

Strompreisentwicklungfür einen 3-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch
von 3500 kWh in Cent/kWh (Durchschnittswerte),

Jahr

Erzeugung
Transport
und Vertrieb

Strom-
steuer

EEG-
Umlage

§19-Umlage

Umsatz-
steuer

Strom-
preis
Brutto

Anteil Steuern, Abgaben u. Umlagen [%]

1998

12,91

0,00

0,08

0,00

2,33

17,11

24,5 %

1999

11,59

0,77

0,10

0,00

2,28

16,53

29,9 %

2000

8,62

1,28

0,20

0,00

1,92

13,94

38,1 %

2001

8,60

1,53

0,23

0,00

1,97

14,32

39,9 %

2002

9,71

1,79

0,35

0,00

2,22

16,11

39,7 %

2003

10,23

2,05

0,42

0,00

2,37

17,19

40,5 %

2004

10,82

2,05

0,51

0,00

2,48

17,96

39,7 %

2005

11,22

2,05

0,69

0,00

2,57

18,66

39,9 %

2006

11,75

2,05

0,88

0,00

2,68

19,46

39,6 %

2007

12,19

2,05

1,03

0,00

3,29

20,64

40,9 %

2008

13,01

2,05

1,16

0,00

3,46

21,65

39,9 %

2009

14,12

2,05

1,31

0,00

3,71

23,21

39,2 %

2010

13,89

2,05

2,05

0,00

3,78

23,69

41,3 %

2011

13,80

2,05

3,53

0,00

4,03

25,23

45,3 %

2012

14,05

2,05

3,59

0,15

4,11

25,74

45,4 %

2013

5,27

 beschlossen

 

2014


7,00

geplant

 

 

Strompreis Industrie in Europa

Die Erkenntnisse aus diesem Material machen Sie sensibel für weitere Entscheidungen. Die systemischen Relationen werden sich nicht ändern. Ändern aber können Sie die Wichtung dieses wesentlichen Bereiches. Ein erkanntes Problem besitzt auch immer eine Chance zur Relativierung.
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