Finanzkrieg

Finanzkrieg

Sie fragen sich berechtigt: Was kümmert sich ein Bauberater um Finanzen der Welt, und nicht mal um seine eigenen?
Diese Berechtigung ist allerdings nur von kurzer Dauer, schauen Sie.
Ihr Wunsch, Ihr Traum, Ihr Ziel von einem eigenen Haus werden getragen von der erhofften und einschneidenden Verbesserung Ihrer Lebensqualität für die ganze Familie. Das eigene Haus ist aber auch Teil Ihrer Altersvorsorge und bietet Ihnen und den Kindern wirtschaftliche Sicherheit.

Bedingung aber für dieses schöne und erstrebenswerte Ziel ist in der Regel finanzielle Abhängigkeit in Form eines Kredites. Und diese finanzielle Abhängigkeit dauert Jahrzehnte (max. 46 Jahre) in Abhängigkeit von Zins- und Tilgungsrate.

Was ist also falsch daran, diese finanzielle Abhängigkeit im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen und Gegebenheiten zu betrachten, denen Sie unterliegen.
Ob Krieg oder Wirtschaftskrise, zu schnell kann der Lohn Ihrer Leistungen und Entbehrungen verloren sein.

Bei der Währungsreform 1929 wurden 90% von Guthaben einfach gestrichen, aber nur 50% von Schulden. Stellen Sie sich mal bitte vor, was das bedeutet, wenn Sie einen Baukredit haben.
Vor der Reform hatten Sie z.B.10 000 RM Guthaben und 30 000 RM Kredit, also ein Verhältnis von 1:3. Nach der Reform wurden daraus 1 000 RM Guthaben und 15 000 RM Schulden, ein Verhältnis von 1:15! Können Sie sich vorstellen, dann Ihr Haus behalten zu können bei der Aktivität eines Heeres von Spekulanten?
Ich weiß nicht wann, aber es gab auch Zwangsabgaben für Immobilien nach dem Krieg, auch das Verbot von Goldbesitz.

Aktuell wächst die „Schlange“ des bargeldlosen Verkehrs an unserem „Busen“. Seine Konsequenzen haben wir gerade an diesem Wochenende erlebt. Langfristig vorbereitet, an einem langen Wochenende in Zypern, plötzlich und über Nacht werden Bankguthaben blockiert, Sie sind dabei völlig wehrlos.

Meinen Sie nicht, daß Sie und Ihre Familie das betreffen kann, wenn Sie eine jahrzehntelange finanzielle Abhängigkeit eingehen?

Prof. Sinn vom IFO-Wirtschaftsinstitut München hat die dilettantische und verfehlte Euro-Politik im Februar 2012 vor dem Wirtschaftbeirat Bayern wissenschaftlich nachgewiesen. Eine entsprechende Petition von 105 deutschen Ökonomen wurde von der Regierung großzügig abgeschmettert.

Zinskonvergenz zum Euro-Start

Länder unterschiedlicher wirtschaftlicher Produktivität können nicht administrativ mit einem einheitlichen Maßstab (Euro) verglichen werden. Vor dem Euro gab es unterschiedliche Zinsniveaus, mit dem Euro wurden sie sträflich gleich gebügelt, 10 Jahre später spreizen sie wieder auseinander. Nun sollen die starken Länder (Norden) die Produktivitätsdefizite der schwachen, unorganisierten Länder (Süden) bezahlen. Ganz zu schweigen von den Zockerbanken, die private Gewinne kassieren, aber ihre Verluste sozialisieren (Steuerzahler, Staaten). Ganz zu schweigen von den Großbanken, die im Stillen an der Finanzkrise prächtig verdienen.

Das ABER für den Bauherren kommt ganz bewußt am Ende dieser Abhandlung über die aktuelle EU-Politik. Ich verspreche Ihnen, bei entsprechender Ernsthaftigkeit und Mitdenken werden Sie nicht mehr der Gleiche sein. Erkannte Gefahr ist halbe Gefahr. Das sagt Ihnen nicht nur ein Bauberater, sondern auch ein halber Philosoph und Psychologe mit 65 Jahren Lebens- und 50 Jahren Berufserfahrung.

Am Montag wollte es niemand gewesen sein. Keiner wollte die Verantwortung für das im Morgengrauen des Samstags entworfene Programm für Zypern übernehmen, und schon gar nicht für die Entscheidung, Sparer mit Guthaben bis 100.000 Euro an der Sanierung der kleinen Insel zu beteiligen (<100 000 € mit 6,75%, >100 000 € mit 9,9%). Der Tabu- und Rechtsbruch ist in der Welt. Er erschüttert unmittelbar Millionen von Menschen, anders als bei den Rechtsbrüchen des ESM, den die meisten Menschen noch gar nicht begriffen haben (siehe Zitat Juncker).

Die Geschichte, wie es dazu hatte kommen können, wurde am Montag in verschiedenen Versionen erzählt. Einig waren sich die allesamt an den Verhandlungen beteiligten Personen nur in einigen Punkten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sei derjenige gewesen, der darauf bestanden habe, dass die Zyprer selbst einen Beitrag von sieben Milliarden Euro leisten sollten – seine Kollegen und die Troika wären auch mit der Hälfte des Betrags zufrieden.

Christine Lagarde(IWF) schlug vor, Guthaben über 100.000 Euro um 30 bis 40 Prozent zu kürzen und auch die Eigentümer von Vorzugsanleihen der beiden größten Banken zur Kasse zu bitten. Lagardes Vorschlag hätte sieben Milliarden Euro erbracht; Schäuble unterstützte ihn, ebenso die Finnen, die Niederländer und die Slowakei. Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg waren dagegen. Zyperns Finanzminister Michael Sarris versuchte vergebens, seine Kollegen mit alternativen Vorschlägen (Steuererhöhungen, Lohnsenkungen, Privatisierungen) umzustimmen. Es soll Schäuble gewesen sein, an dessen Nein Sarris vor allem scheiterte.

Präsident Nikos Anastasiadis, der zwei Etagen über dem Verhandlungsraum ausharrte und ständig über den Fortgang der Gespräche informiert wurde, gab das Zeichen zum Aufbruch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Lagarde und auch Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hätten ihm andere Signale gegeben, hieß es in seinem Umfeld. Auf die neuen Konditionen werde er deshalb nicht eingehen.

An genau diesem Punkt, es war gegen 1 Uhr, kam es dann zu einer entscheidenden Szene. Schäuble, Lagarde, Sarris, Rehn, der französische Finanzminister Pierre Moscovici, Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und Jörg Asmussen, Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB), saßen in kleiner Runde zusammen.

Asmussen habe Sarris sehr sachlich (Drohung!) mitgeteilt, dass den beiden großen zyprischen Banken Insolvenz drohe, weil die EZB im Falle eines Scheiterns der nächtlichen Verhandlungen keine Liquidität mehr bereitstellen werde. Was konkret bedeutet hätte: Die beiden größten Banken hätten nach dem Feiertag am Montag, am Dienstag nicht wieder öffnen können. Anastasiadis gab auf – das Paket wurde geschnürt, einige müde Verhandler schleppten sich um 4 Uhr vor die Presse. Schäuble ging ohne Erklärungen.

Was ist passiert ?:

1. Die Troika verlangt überzogene Eigenbeteiligung Zyperns. Den Tabubruch des Zugriffs auf zypriotische Sparguthaben, entgegen der erklärten EU-Einlagensicherung unterhalb 100000€, zur Schonung von Großanlegern (Kapitalflucht), nimmt sie billigend und äußerst kurzsichtig in Kauf. Ebenso diletantisch damit den Aufschrei und Vertrauensverlust in ganz Europa, der durch diese, von langer Hand vorbereitete (langes Wochenende), Nacht- und Nebelaktion hervorgerufen wurde.

Wenn man weiß, daß Banken ihre Bilanzsummen höchstens mit 5%, aktuell sind 2% üblich, Eigenkapital gesichert haben, dann wird klar, daß ein Banken-Run der Sparer in ganz Europa, zur Sicherung der eigenen Ersparnisse, den Tod jeder Bank bedeuten muß. Sie hat ja bei einer Spareinlage von 1000 € nur 50 € Eigenkapital. Niemand der Sparer will zu denen gehören, die 950 € verlieren.

Verlorenes Vertrauen läßt dann die öffentliche Versicherung von Merkel/Steinbrück am 05.10.2008, „die Spareinlager seien sicher, Niemand brauche sich Sorgen machen“, zu Schall und Rauch werden.

2. Asmussen spielt sich als Ego-Vogel auf, völlig blind und übersehend, daß eine Rückzahlung Zyperns auf Grund seiner Bodenschätze (vergleichbar mit Katar!) sehr wahrscheinlich ist. Schon in drei Jahren beginnt die Förderung Zyperns von Öl und Gas. Dann rollt der Rubel oder Euro oder $.

3. Mit der heutigen Weigerung des zypriotischen Parlaments steigen drei Gefahren:

3.1 – Rußland springt gern für die EU ein und verändert die geopolitische Lage zum Nachteil der EU (Verfügbarkeit von Rohstoffen). Mit 10 Mrd. hat Rußland bereits Zypern vor 3 Monaten unter die Arme gegriffen. Weitere 17 Mrd. bei dieser winkenden Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten der Russen, wären eine langfristige lohnende Investition.

3.2 – Die EU gibt nach, erleichtert die Bedingen und schafft damit unterschiedliche Rahmenbedingungen im Verhältnis unter den bisher „geretteten“ Staaten. Diese Ungleichbehandlung wird nicht nur die Quelle für neuen Zoff und sozialen Unfrieden. Mit diesem Dilettantismus gerät Europa im Kampf der globalen Wirtschafts- und Machtzentren unweigerlich ins Hintertreffen. Dies führt zu weiterem sozialen Unfrieden. Nicht umsonst verschweigen unsere Medien die sozialen Katastrophen z.B. in Afrika oder anderen sozialen Brennpunkten in der Welt

3.3 – Es mehren sich verstärkt die Anzeichen seit 2007, daß Geld/Verschuldung die neuen Waffen der Finanzmafia im globalen Krieg sind. Die EZB hat im vorigen Jahr in zwei Tranchen die Privatbanken mit 1,0 Bill. € überflutet, zu einem Zinssatz von 1,0%.
Jetzt sterben „nur“ noch Tausende Menschen in militärischen Konflikten gegenüber von Millionen Menschen, wie im letzten Jahrhundert.
Der Finanzkrieg schont zwar Menschenleben, im Ergebnis gleicht er aber haargenau dem militärischen Krieg durch Eroberung von Handelsmärkten, Zugriff auf fremde Rohstoffe bis zum Gewinn von Territorium mit dem Ziel von Maximalprofiten. Ganz zu schweigen von den Spekulanten, hinter deren Tätigkeit 0 Mehrwert steht, aber die Not von Menschen ins unermeßliche steigert.

Daß bekannteste Opfer im Finanzkrieg ist ohne Zweifel John F. Kennedy. Er entmachtete die „Federal Reserve Bank“, indem er im Juni 1963 wieder staatliches Geld einführte. Dieser mutige und gerechte Schritt wurde nach seiner Ermordung im Nov.1963 von seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson umgehend rückgängig gemacht. Sein Mörder ist bis heute nicht gefunden.

Übrigens hat die Federal Reserve Bank  allein drei Lügen in ihrem Namen. Tatsächlich ist sie keine Bundesbank, keine Zentralbank und schon gar nicht eine Bank. Die FED ist ein Konsortium (Holding) von privaten Mitgliedsbanken (Goldman Sachs) und einer lockeren, machtlosen, staatlichen Struktur (Board of Governors). Doch darüber schweigen die Mainstream-Medien nicht nur wohlweislich. Sie versuchen sogar aktiv mit allen Mitteln, die Wahrheit zu verschleiern.

Genauso wie die Tatsache, daß das herrschende globale Geldsystem ungerechtfertigt die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer macht. Mit mathematischer Gesetzmäßigkeit ist es das größte Übel der Menschheitsgeschichte und steht ebenso mit mathematischer Gesetzmäßigkeit (Zins) kurz vor dem globalen Zusammenbruch. Zins ist mathematisch gesehen eine unendliche Größe und paßt einfach nicht zu endlichem Wirtschaftswachstum in einer endlichen Welt. An der Zerstörung der Umwelt ist dieser elementare Widerspruch erkennbar.

Wie gesagt, erkannte Gefahr ist halbe Gefahr. Aber Erkenntnis und Erfahrung fallen einem nicht umsonst in den Schoß, Schlaraffenland ist ein Märchen. Genauso hat Weitsicht nichts mit Sehen zu tun, sondern einzig mit Denken und Fühlen. Der Mensch ist nun einmal mit Herz und Hirn ausgestattet, Wohl dem, der beides im richtigen Verhältnis zu nutzen weiß.

Bange machen gilt also nicht. Vorsicht ist geboten. Den Rest macht die natürliche Einheit von Herz und Hirn. Ihre Liebe zu Ihrer Familie kann Berge versetzen. Achtsamkeit, Empathie und Weitsicht räumen alle Steine aus dem Weg.
Ihr Beispiel gibt automatisch und unbewußt anderen Menschen die Kraft, Ihnen nachzueifern. Das schafft das erforderliche Umfeld für Ihren Erfolg. Wenn Sie dann noch Ihr Ego besiegen und fremde Hilfe nutzen, das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden wollen, wer soll Ihnen dann noch widerstehen, Ihnen im Weg stehen?

Mein Mentor Kurt Tepperwein sagt:
„Der Mensch wird drei Mal geboren.
das erste Mal, wenn er auf die Welt kommt,
das zweite Mal, wenn er weiß, warum.
Aber das dritte Mal, wenn er sich beherrscht.

Das ist ein absolutes MUß für einen Bauherren, der mit dieser Aufgabe automatisch Jungunternehmer und Führungskraft wird.
Aber leider gibt es auch Menschen, die nur einmal geboren werden. Wenn es Ihnen als Bauherr aber gelingt, dann ist diese Tatsache ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil.

Die Bedeutung von Mentaler Stärke für den Erfolg wurde von Baldur Preiml, Skisprungtrainer Östereichs, in den 70er Jahren erstmals im Spitzensport (Toni Innauer) entwickelt. 40 Jahre später, hat sich diese Erkenntnis erstaunlicherweise immer noch nicht etabliert. Bei den Olympischen Spielen in London haben die Ruderer (Deutschland-Achter) mentale Stärke nachgewiesen. Ganz anders die deutschen Schwimmer, folgerichtig keine einzige Medaille.
In der Wirtschaft beginnt die Erkenntnis auch langsam Fuß zu fassen. Voriges Jahr waren Unternehmer bereit, für ein einschlägiges 6-Stunden-Seminar bei BMW in München, 1 000 € pro Person zu bezahlen.

Nutzen Sie als Bauherr diese Chance, der Wettbewerbsvorteil ist enorm. Ich biete Ihnen als Bauberater die Chance auf meinen 3 homepages. Es kostet nur etwas Zeit, Wollen und Nach(Vor)denken.

19.03.2013: Uwe Wiemer

 

Wie sind wir Menschen?

Aus aktuellem Anlaß: Gestern (08.10.2012) ist der ESM in Kraft getreten.
Interessant wird sein, was die alternativen Medien (etablierte Medien folgen e‘ dem Mainstream) über die Reaktionen zum heutigen Merkelbesuch in Griechenland zu berichten haben.

Vielleicht habe Sie ja auch schon die diversen Stimmen einiger Finanzexperten gehört, dass Spanien noch nicht unter dem ESM-Rettungsschirm will, da es die harten Sparauflagen der EU fürchtet. Verschiedenen Zeitungen haben schon darüber berichtet, dass Spanien warten will, bis auch Italien unter den ESM-Schirm muss. Gemeinsam hätte man dann mehr Macht um die restlichen EU-Staaten dann erpressen zu können, die Sparauflagen aufzuweichen oder abzuschaffen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies natürlich von allen möglichen Seiten dementiert werden wird.

Lesen Sie hierzu die, wie wir meinen die amüsante – aber logische (noch-) Geschichte, die Sean Witt dazu geschrieben hat.

10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500,00 Euro, denn man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau. Die Gäste zahlten
ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

– Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
– Der Zypriot zahlte 1 Euro. Der Franzose 5 Euro.
– Der Österreicher 50 Euro. Der Finne 80 Euro.- Der Holländer 100 Euro.
– Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 Euro.

Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 Euro zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!”

Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?

Die sechs stellten schnell fest, dass 50 Euro geteilt durch sechs Zahler8,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:

– der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
– Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis).
– Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis).
– Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis).
– Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis).
– Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 2 Euro von den 50 Euro bekommen!” sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt
25 Euro!”. “Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich”.
“Wie wahr!!”,rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 Euro zurück und ich nur 5? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”.
“Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!”. Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

Eine gute Woche wünscht das Konto Korrekt Team .

Man kann Mentalitäten, gewachsen in Jahrtausenden, nicht administrativ , wie mit dem EURO geschehen, harmonisieren!  Genauso kann man nationale Wirtschaftssysteme und ihr Zinsniveau am Finanzmarkt, nicht, wie mit dem Euro geschehen, von oben harmonisieren. Reibungen, Widerstände sind vorprogrammiert. Es drängt sich die Frage auf: Wem nutzt es? (cui bono?) und die Erkenntnis: Menschen sind nicht nivellierbar wie ein Holzstück oder eine Aktie!                                                          Startseite

Realität

Gesellschaftliche Realität

Die „eigenen 4 Wände“ ist keine Aufgabe für heute bis morgen, man ist für mind. 30 Jahre damit beteiligt.
Dieses Ziel ist mit umfangreichen finanziellen Mitteln und nachhaltiger Wertigkeit des Objektes verbunden. Mit der wachsenden Schnellebigkeit ist auch die Frage eines Wiederverkaufes verbunden.

Alles in allem gilt es also, die gesellschaftlichen Bedingungen für einen längeren Zeitraum ins Auge zu nehmen. Das gilt besonders in den aktuellen Krisenzeiten. Deren Einfluß auf private Finanz/Vermögenssituationen kann eklatant werden.

Deshalb sind erkannte Gefahren nur halbe Gefahren, wenn man sich den gesellschaftlichen Grundprinzipien ernsthaft widmet und ihnen entgegenwirkt. Unabhängig von jeglicher politischer Überzeugung kann man von folgenden Thesen ausgehen:

1. Die Macht geht von Geldgebern (Banken, Internationale Fonds) aus, Verschuldungen der Staaten machen abhängig. Daraus resultierende „Verordnete Zwangsabgaben von Vermögen“ sind nicht auszuschließen.

2. Mit dem Euro wurden nationale Souveränitäten aufgegeben. Den Versuch, den Dollar in staatliche Hoheit zurückzuführen, bezahlte John F. Kennedy 1963 mit seinem Leben http://bauberatung47.de/aktuelles/esmjohn-f-kennedy.html . Seitdem gab es weltweit keinen Versuch mehr, private Banken zu limitieren (z.B. FED).

3. Mit dem Versprechen zur Realisierung der deutschen Einheit wurde Helmut Kohl 1988 !!! genötigt, der D-Mark (und damit der nationalen Eigenständigkeit) zugunsten des Euro abzusagen (EZB statt Bundesbank,siehe auch aktuell Wirkung Einspruch Bundesbank (Weidemann) gegen unbegrenzten Aufkauf notleidender Staatanleihen zugunsten privater Banken). Heute werden die Geschicke des Euro (z.B. ESM) von ungewählten Technokraten bestimmt, gewählte „Volksvertreter“ haben keinen Entscheidungsspielraum (Urteil BVG, Zitat Horst Seehofer) mehr.

4. Die Umverteilung von unten nach oben gestaltet sich nicht mehr von „arm zu reich“, sondern inzwischen von „fleißig zu reich“. Bei „arm“ ist längst nichts mehr zu holen. Die Anzahl von Millionären im oberen promill-Bereich ist statistisch zugunsten der Anzahl der Milliardäre zurückgegangen.

5. Staatliche Autorität für soziale Gerechtigkeit ist gleich Null, unabhängig von der parteilichen Orientierung nationaler Regierungen. Es ist egal, ob man CDU oder SPD wählt, die Folgen sind die gleichen (Staatsverschuldung, bei wem?). Historisch betrachtet ist die Sozialdemokratie sogar der bessere „Dammbrecher“ für die Hochfinanz (Hartz IV).

Resüme:

1. Die systemische Vorbereitung der absoluten Finanzdiktatur (Neue Weltordung) ist inzwischen durch perfektionierte Demogagie sehr weit fortgeschritten.

2. Aktuelle Bedingungen eines „Rettungsschirmes“ für Schuldnerstaaten (Griechenland) gleichen den Ergebnissen von Eroberungskriegen (Umwandlung von staatlichem Eigentum in internationales Privateigentum, z,B. die griechischen Inseln oder griechische Häfen)! Die Umverteilung von oben nach unten schreitet voran.

3. Ausweg aus der prekären Situation bieten nur massenhafte Privatinitiativen.

4. Positiv Denken ist nicht gleich positiv Handeln, ganz zu schweigen von der massenhaften Unbedarftheit von Wahlbürgern (Schafen).

5. Ihr Lebensentwurf für entsprechende Lebensqualität ist ernsthaft in Gefahr. Nur die massenhafte Aktivierung entsprechenden Widerstandes kann Ihre Lebenssituation retten bzw. sichern.

6. Dennoch ist Eigeninitiative immer noch der Weg zu mehr Lebensqualität, trotz aller erkannten Gefahren.

7. Lassen Sie sich unter Nutzung Ihrer mentaler Vorteile zweckentsprechend beraten und Ihre persönlichen Vorteile nutzen!

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