Realität

Gesellschaftliche Realität

Die „eigenen 4 Wände“ ist keine Aufgabe für heute bis morgen, man ist für mind. 30 Jahre damit beteiligt.
Dieses Ziel ist mit umfangreichen finanziellen Mitteln und nachhaltiger Wertigkeit des Objektes verbunden. Mit der wachsenden Schnellebigkeit ist auch die Frage eines Wiederverkaufes verbunden.

Alles in allem gilt es also, die gesellschaftlichen Bedingungen für einen längeren Zeitraum ins Auge zu nehmen. Das gilt besonders in den aktuellen Krisenzeiten. Deren Einfluß auf private Finanz/Vermögenssituationen kann eklatant werden.

Deshalb sind erkannte Gefahren nur halbe Gefahren, wenn man sich den gesellschaftlichen Grundprinzipien ernsthaft widmet und ihnen entgegenwirkt. Unabhängig von jeglicher politischer Überzeugung kann man von folgenden Thesen ausgehen:

1. Die Macht geht von Geldgebern (Banken, Internationale Fonds) aus, Verschuldungen der Staaten machen abhängig. Daraus resultierende „Verordnete Zwangsabgaben von Vermögen“ sind nicht auszuschließen.

2. Mit dem Euro wurden nationale Souveränitäten aufgegeben. Den Versuch, den Dollar in staatliche Hoheit zurückzuführen, bezahlte John F. Kennedy 1963 mit seinem Leben http://bauberatung47.de/aktuelles/esmjohn-f-kennedy.html . Seitdem gab es weltweit keinen Versuch mehr, private Banken zu limitieren (z.B. FED).

3. Mit dem Versprechen zur Realisierung der deutschen Einheit wurde Helmut Kohl 1988 !!! genötigt, der D-Mark (und damit der nationalen Eigenständigkeit) zugunsten des Euro abzusagen (EZB statt Bundesbank,siehe auch aktuell Wirkung Einspruch Bundesbank (Weidemann) gegen unbegrenzten Aufkauf notleidender Staatanleihen zugunsten privater Banken). Heute werden die Geschicke des Euro (z.B. ESM) von ungewählten Technokraten bestimmt, gewählte „Volksvertreter“ haben keinen Entscheidungsspielraum (Urteil BVG, Zitat Horst Seehofer) mehr.

4. Die Umverteilung von unten nach oben gestaltet sich nicht mehr von „arm zu reich“, sondern inzwischen von „fleißig zu reich“. Bei „arm“ ist längst nichts mehr zu holen. Die Anzahl von Millionären im oberen promill-Bereich ist statistisch zugunsten der Anzahl der Milliardäre zurückgegangen.

5. Staatliche Autorität für soziale Gerechtigkeit ist gleich Null, unabhängig von der parteilichen Orientierung nationaler Regierungen. Es ist egal, ob man CDU oder SPD wählt, die Folgen sind die gleichen (Staatsverschuldung, bei wem?). Historisch betrachtet ist die Sozialdemokratie sogar der bessere „Dammbrecher“ für die Hochfinanz (Hartz IV).

Resüme:

1. Die systemische Vorbereitung der absoluten Finanzdiktatur (Neue Weltordung) ist inzwischen durch perfektionierte Demogagie sehr weit fortgeschritten.

2. Aktuelle Bedingungen eines „Rettungsschirmes“ für Schuldnerstaaten (Griechenland) gleichen den Ergebnissen von Eroberungskriegen (Umwandlung von staatlichem Eigentum in internationales Privateigentum, z,B. die griechischen Inseln oder griechische Häfen)! Die Umverteilung von oben nach unten schreitet voran.

3. Ausweg aus der prekären Situation bieten nur massenhafte Privatinitiativen.

4. Positiv Denken ist nicht gleich positiv Handeln, ganz zu schweigen von der massenhaften Unbedarftheit von Wahlbürgern (Schafen).

5. Ihr Lebensentwurf für entsprechende Lebensqualität ist ernsthaft in Gefahr. Nur die massenhafte Aktivierung entsprechenden Widerstandes kann Ihre Lebenssituation retten bzw. sichern.

6. Dennoch ist Eigeninitiative immer noch der Weg zu mehr Lebensqualität, trotz aller erkannten Gefahren.

7. Lassen Sie sich unter Nutzung Ihrer mentaler Vorteile zweckentsprechend beraten und Ihre persönlichen Vorteile nutzen!

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Barrierefrei

Barrierefreies Bauen
– ein Thema nicht nur für Behinderte 

Weitsicht bedeutet nicht, wie weit man sieht, sondern wie weit man denkt!

Gehobener Komfort macht im Alter sorgenfrei!

Die meisten Menschen, die den Bau eines Eigenheims planen, denken wohntechnisch schon lebenslang. Dabei vergessen sie aber zu oft, die lebenslange Entwicklung ihres Gesundheitszustandes zu beachten. Aber genau das ist der Anspruch an einen weitsichtigen Menschen, auch Bedingungen für ein barrierefreies oder zumindest barrierearmes Umfeld im und vor dem Haus zu sorgen. Möchte man den Lebensabend in einem Altersheim vermeiden, muß man angesichts des oft zitierten demographischen Wandels mit einer damit einher gehenden Überalterung unserer Gesellschaft vor allem mit dem sich entsprechend entwickelnden Bedarf zur Kenntnis nehmen und entsprechende Vorkehr treffen.

Die meisten privaten Bauherren bauen nur ein Mal in ihrem Leben. Sie gehen dabei normalerweise eine finanzielle Verpflichtung ein, die wohl in Höhe und Laufzeit kein zweites Mal erreicht werden wird. Umso wichtiger ist es, weitsichtig darüber nachzudenken, wie das eigene Haus auch im höheren Lebensalter mit körperlichen Erschwernissen weiter bewohnt und ein notwendiger Auszug vermieden werden kann.

Für planerische Überlegungen zu motorischen, Seh-, Hör- oder geistigen Behinderungen sind private Bauherren in der Regel überfordert. Das betrifft ebenso die bautechnischen Erfordernisse des barrierefreien Bauens. Zum Zeitpunkt des Hausbaus bestehen ja noch keine Behinderungen. Aber schon dann, wenn z.B. die Eltern mit einziehen sollen, ist es ratsam und eigentlich unerläßlich, sich diesem Problemkreis zu widmen.
Neben den nutzungsbedingten Vorteilen (Komfort, Weiträumigkeit, Unfallschutz, Wohnathmosphäre) sollte man auch nicht die wertrelevante Universalität der Nutzungsbedingungen und das Interesse künftiger Käufer unterschätzen.
Zusätzliche Investitionen in diesem Bereich steigern, entsprechend meiner mehr als 50-jährigen Erfahrungen, den Grundstückswert regelmäßig auf mehr als das fünffache. Die dadurch erreichte langjährige Lebensqualität ist in Zahlen gar nicht zu erfassen.

Vorteilhaft barrierefrei planen und bauen

Viele Faktoren können von Anfang an beim Hausbau mit bedacht werden. Oftmals auch, ohne daß auf den Bauherrn große Zusatzkosten zukommen würden.
– Dazu gehören beispielsweise leicht- oder selbstschließende Haustüren mit einer Mindestbreite von 0,90 m, die für Kinderwagen oder Gehhilfen eine große Erleichterung sind.
– Es ist auch kein großer Kostenaufwand, alle Innentüren generell auf 0,90m Breite auszulegen. Der Verzicht auf Türschwellen erleichtert nicht nur deren Passieren sondern verbessert auch die Querlüftung im Haus.
– Das Gleiche trifft zu auf Treppenbreiten (mind. 0,90m) oder Brüstungshöhen (0,60m) an Fenstern
– Auch ein stufenfreier Hauszugang ist kostenneutral zu realisieren.
– Eine generell gute Beleuchtung in allen Bereichen ist nicht wesentlich teurer und mindert die Sturzgefahr, besonders im Eingangsbereich sowie in Fluren und auf Treppen.
– Alle Sanitärräume sind besondere Schwerpunkte für Komfort und Bequemlichkeit. Badewannen sind so zu planen, daß ein späterer Austausch mit einer größeren Wanne mit „Eingangstür“ unkompliziert möglich wird. Auch eine ebenerdige Dusche mit einfach nachrüstbaren Haltegriffen ist eine gute Lösung.
– In der Küche ist der Grundriß so zu gestalten, daß für einen Rollstuhl keine Hindernisse entstehen. Ohne Rollstuhl ergibt sich ein wesentlicher Komfortvorteil.

Diese wenigen Beispiele erzeugen bei Ihnen vielleicht ein Gefühl dafür, was barrierefreies Bauen ausmacht. Nicht zu vergessen sind die Möglichkeiten selbsttragender Decken (Statik), die das nachträgliche Versetzen von Raumwänden kostengünstig ermöglichen. Klar ist jedoch, daß nachträgliche Ein- oder Umbauten erheblich teurer sind als vorausschauendes Planen und Bauen von Anfang an. Bei einem späteren Umbau sind zudem die Möglichkeiten begrenzt, weil sich ein Umbau an den örtlichen Gegebenheiten orientieren muß.

Für einen ersten Eindruck zum barrierefreien Bauen
können durch meine Online-Beratung wichtige Impulse und Denkanstöße gegeben werden.

 

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Keller

Keller Ja/Nein?              

Vor dem ersten Spatenstich für Ihr Eigenheim stehen für den Bauherren ein Komplex von Fragen und Entscheidungen. Neben Standort, Kostenlimit und Hausgröße ist eine der wichtigsten, irreversiblen Entscheidungen: Keller JA oder Nein?
Objektive Gründe gegen einen Keller können sein:
1. Grundstücksgröße und Baugrundverhältnisse (sh. Grundstückcheck)
2. Baukosten
3. Barrierefreiheit
In jedem Fall gilt der Grundsatz:

„Dauerhafter Nutzen wiegt immer schwerer als aktueller Aufwand!“

Vor der Entscheidung Aufwand und Nutzen eines Kellers prüfen

Den Aufwand beeinflussen nicht nur die Kubatur eines Kellers, sondern auch Grundstückseigenschaften (Größe, Neigung), Baugrund und Baufreiheit (Baugrube). Besonders für Bodenbeschaffenheit und Baugrund empfiehlt sich zur sicheren Klärung lokaler Besonderheiten bei Bedarf ein vorab erstelltes Baugrundgutachten.
Auch die Verlegungshöhe besonders der öffentlichen Abwasserleitung vor dem Grundstück ist zu überlegen, um zusätzliche Abwasser-Hebeeinrichtungen zu vermeiden.
Als Orientierungshilfe kann man bei einem Kellerraum mit einer Größe von 100 Quadratmetern in der Regel von 22.000,– € bis 44.000,– € ausgehen.
Der Nutzen liegt nicht nur im zusätzlichen Raumangebot, sondern vor allem in der Universalität seiner Nutzung.
Eine mögliche Einliegerwohnung bringt nicht nur Miete, auch „junge Hilfe“ ist im Alter nicht zu verachten. Gartenschuppen, Garagen und sonstige Aufbewahrungsbauten können entfallen. Das ist bei kleinen oder teuren Grundstücken wesentlich.
Ebenso steigt der Wiederverkaufswert des Hauses allein durch die intensivere Ausnutzung der Grund-stücksfläche.

Der Wert eines Kellers beim Eigenheim

Zwei wesentliche Nachteile stehen einer Vielzahl von bedeutenderen Vorteilen gegenüber.
Die Nachteile sind:
– vergrößerte Angriffsfläche für äußere Einflüsse des Baugrundes(Wasser),
– aufwendige Gewährleistung einer Barrierefreiheit (Rollstuhl).
Vorteile:
– bessere Ausnutzung der begrenzten Grundstücksfläche
– Kellermehrkosten beim Bau werden mehr als eliminiert gegenüber einer entsprechend größeren Gebäudegrundfläche zur Gewährleistung gleicher Nutzungsflächen.
– Universalität in der Nutzung steigert die Wohnqualität
– höherer Wiederverkaufswert des Hauses
– höherer Beleihungswert des Hauses (als Sicherheit) bei Banken zur Kreditaufnahme
Die Vielzahl von Einflußfaktoren kann der Bauherr nicht überblicken. Er baut ja in der Regel nur EINMAL. Das betrifft zusammenhängend und gleichzeitig die Grundstückseigenschaften, den wirtschaftlichen Aufwand und nicht zuletzt die persönlichen Vorstellungen des Bauherrn. Deshalb ist die Einbeziehung eines kompetenten und erfahrenen Bauberaters dringlichst anzuraten

Übrigens gelten diese Argumente entsprechend bei der Entscheidung über die Dachform! (Ausbau?- Ja/Nein)

Keller als Lagerkeller oder Wohnkeller nutzen?

In Abhängigkeit von der Einbautiefe des Kellergeschosses (max. 1 500 mm unter OKGelände) und besonders günstig bei Hanglage (talseitig) kann der Keller auch Wohnräume (Belichtung) aufnehmen. Das eröffnet die Möglichkeit einer vermietbaren Einliegerwohnung, wenn der Wohnflächenbedarf im Alter durch den Auszug der Kinder wieder abnimmt. Auch eine „junge Hilfe“ unter einem Dach ist im Alter kein zu unterschätzender Vorteil.
Lager-,Arbeits- und Wirtschaftsräume sind neben einer Tiefgarage beliebte Nutzungsmöglichkeiten. Aber auch Hobby- und Wellnessräume erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Keller und die Energieeinspar-Verordnung

Kostenrelevant sind auch Entscheidungen, ob der Keller nach Energieeinspar-Verordnung (EnEV) 2009 in den wärmegedämmten Bereich mit einbezogen wird (teuerste Variante) oder nicht. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die mit der persönlichen Situation des Bauherrn abzustimmen sind.
In jedem Fall sind die Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen bei einem Keller geringer (teilweise Erdreich) als die entsprechend größeren Außenwände zur Außenluft.
Die Baugrubensohle eines Kellers eignet sich besonders gut für die kostengünstige Installation einer Wärmepumpe (Erdwärmetauscher oder Wasserzisterne). Dieser Energiegewinnungsvorteil kann bei den aktuellen und künftigen Energiepreisen nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Ebenfalls erscheint es sinnvoll, trotz staatlicher Energiesparförderung den gesunden Menschenverstand nicht außer Acht zu lassen.

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Die eigenen 4 Wände

Die eigenen 4 Wände sind ein schönes und lohnendes Privatziel. Es beeinflußt Ihr ganzes weiteres Leben und das Ihrer Familie.. Aber nicht nur zusätzliche persönliche Verantwortung und Krafteinsatz sind dabei erforderlich. Ihr langfristiger Nutzen ist auch zwingend eingebettet in die gesellschaftlichen Verhältnisse. Für deren Berücksichtigung sind gerade die nächsten Wochen und Monate, ich möchte fast sagen, lebensentscheidend. Denn privates Glück kann man nicht auf dem Boden gesellschaftlichen Unglücks aufbauen.

Der ESM ist zur Zeit das letzte, entscheidende und sehr effektive Mittel, Verluste von Banken und Hedgefonds zu sozialisieren, auf die breiten Volksmassen abzuwälzen. Dennoch ist dieses Ziel nur zweitrangig. Erstrangiges Ziel ist ein Chaos zu schaffen, aus dem heraus der „Ruf nach dem starken Mann“ hörbar initiiert werden kann. Mittel dafür sind die im Vertragstext versteckten, unglaublichen „Ermächtigungsbestimmungen“. Deutschland und die Welt haben leider bittere Erfahrungen mit dem Ermächtigungsgesetz Hitlers machen müssen.

Der heutige BVG-Spruch „Nein, aber“ (Nein zum Antrag auf ESM-Verbot) ist mit seinen höchstrichterlichen Vorbehalten ein zwar noch unsicherer Teilerfolg, aber bei der gesetzmäßigen Gewaltenteilung eines Staates und deren gegenseitige Verquickung, war auch nicht mehr zu erwarten.

1. Die Deckelung der deutschen Beteiligung (190 Mrd.) verschafft Zeit für den weiteren Kampf, mehr nicht. War die Vertragsunterzeichnung des ESM noch ohne Bundestagsbeteiligung erfolgt, so mußte schon der ESM-Vorgänger (211 Mrd.) durch den Bundestag. Mit Unwissen, besser Gleichgültigkeit, der Abgeordneten wurde er durchgepeitscht. In den Wochen und Monaten vor der ESM-Entscheidung (29.06.2012) kam das Wort ESM in den gleichgeschalteten Medien nicht vor. Der offene Brief von 107 anerkannte Ökonomen gegen den ESM wurde abqualifiziert. Von wem? – von einem „Weisen“ (Prof. Bofinger) der Bundesregierung. Na der konnte doch gar nicht anders. Schon seine Weigerung hätte seiner Karriere geschadet. Dem ESM wurde folgerichtig von den Volksverführern (einschl. wesentlicher Teile der Opposition), sogar mit 2/3-Mehrheit im Bundestag zugestimmt. Eindeutige wirtschaftliche und politische Fakten, von der Wahrheit ganz zu schweigen, erfahren Sie hier.

Und nun der heutige BVG-Spruch. Kein Wort über den ESM als untaugliches Mittel aus der Krise. Aber die Würdigung des deutschen Hoheitsrechtes über seinen Haushalt schafft Zeit. Der ESM ist in aller Munde. Der Versuch, ihn im Stillen durchzuwinken, ist gescheitert. Nun wird es bedeutend schwerer, ausreichende Zustimmungen von Bundestag und Bundesrat, wie bisher in der Vergangenheit, zu begründen und zu erreichen. Sicher kann man allerdings nicht sein, daß das nicht doch wieder passiert.

2. Der völkerrechtliche Vorbehalt am ESM schafft ebenfalls Zeit. Formaljuristisch müssen entsprechende Vertragsergänzungen eine erneute Zustimmungsrunde in allen Euro-Staaten durchlaufen.

3. Leider gibt es genügend Winkelzüge in der Politik, die der EZB ein „Weiter so“ erlauben können. Deshalb drängt die Zeit zu weiterer und wachsender Aktivität gegen den ESM.

4. Ich hoffe, daß im Hauptverfahren die skandalösen Ermächtigungsbestimmungen
– Aufgabe nationaler Souveränität
– offene Obergrenze
– absolute Imunität und Straffreiheit der Direktionsmitglieder des ESM
– Geheimhaltung
angesprochen und vereitelt werden.

Schon heute waren die Medien außerstande, dieses Thema, abgesehen von verstärkten Desorientierungen, von der Tagesordnung zu nehmen.

Eine wachsende Öffentlichkeit kann Regierung und Opposition (außer der Linken) wirksam daran hindern, diesen unglaublichen Irrweg weiter zu beschreiten. In diesem Zusammenhang erscheint der Besuch Trettins bei den „Bilderbergern“ im Mai 2012 in einem ganz neues Licht (Gleichschaltung der Opposition). Die Situation ist kompliziert und für die meisten unverständlich. Aber die Frage „Wem nutzt es?“ hilft bei der Orientierung. Alle bisherigen „Rettungsgelder“ kamen nicht den Griechen, Spaniern oder Portugiesen zu gute. Wem also?, wem nutzt es? (Cui bono?)

Vor drei Monaten noch waren es angeblich Hilfen „für Griechenland“. Dort kamen sie aber nie an! Sie landeten schon damals bei den „Zockern“!

Der Beschluß (gegen die deutsche Stimme der Bundesbank) zum unbegrenzten Aufkauf maroder Staatspapiere der EZB aus der letzten Woche wird nun schon deutlicher. Zur „Effektivitätssteigerung“ sollen diese Gelder nun ohne Umweg direkt bei den Besitzern (Banken und Hedgefonds) dieser maroder Staatspapiere ankommen. Wem nutzt es also, der griechischen Hausfrau oder Rentner, dem portugisischen Fischer oder Staatsangestellten?

Wen es interessiert, der erhält auch Antwort. Nicht in den abhängigen Medien, die vertreten Regierungs- und damit Machtinteressen. Nein, aber vielleicht hier:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/jetzt-geht-s-mit-vollgas-in-die-schuldenunion.html

Aber Hauptthema ist nicht der ESM, sondern das falsche Geldsystem und die Macht der Hochfinanz. „Wer Geld hat – hat die Macht, wer Geld gibt – übt Macht aus.“ Deren Ziel?, – die Weltmacht!

Was ist diesbezüglich bisher geschehen?
1913 – die Geldhoheit des Staates wird in den USA an eine Privatbank (FED) abgegeben,
1929 – gesteuerter Zusammenbruch der Börsen (Chaos) in der Welt
1944 – US-Dollar als Weltleitwährung (Bretton Woods) mit Goldstandard (25% des Nomi
nalwertes bei 35 $ pro Unze Gold)
1963 – John F. Kennedy überführt per Präsidentenerlaß das Privatgeld (Federal Reserve)
wieder in die staatliche Hoheit (United States Note), Monate später wird er erchos
sen!
1971 – Nixon hebt einseitig unter Verletzung des Völkerrechts den Goldstandard auf, Li
quidität wird fortan nicht mehr durch tatsächliche Wirtschaftswerte, sondern durch
Geldmenge (Notenpresse) erzeugt
1988 – wird Kanzler Kohl mit dem Versprechen geködert, die bankrotte DDR zu „bekom
men“, wenn er zugunsten des Euro auf die Staatshoheit der D-Mark verzichtet
1994 – Rockefeller vor dem Wirtschaftsausschuss der USA: «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung»(Weltregierung) akzeptieren».
1999 – der Euro-Gruppenchef der Finanzminister Jean Claude Junker 1999 in einem Spie
gel-Interview: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten
einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine
Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann
machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Der Euro, die bewußt initiierten Rettungsschirme bis zum ESM sind genau das Konstrukt. Sehr schwer zu durchschauen und gerade deshalb ist die Frage „Cui bono?“ so wichtig für die Erkenntnis dieses verwobenen Geflechtes.

Das haben wir nicht gewußt!, das haben wir nicht gewollt! Ich höre noch die Aussagen beschämter Deutscher nach dem 2. Weltkrieg. – dennoch hätten sie es wissen können!
Heute sind wir in einer Informationsgesellschaft. Das Internet ist dabei sehr hilfreich. Also was sagen Sie in 10 Jahren Ihren Kindern, Ihren Enkeln?

Fakt ist: Sie werden dann hören, Du hättest es wissen können!!! Gleiches gilt für die Umwelt und die Bildung in diesem wahnsinnigen Profitwahn. Aber die Zeit ist zu kurz, als daß Sie das Schulsystem vor dieser Frage bewahren könnte.