Energieberatung

Die Bedeutung des Energieverbrauches ist seit der Ölkrise 1970 allen klar geworden.
Die Energiekosten steigen seither. Auch in Zukunft werden sie nicht fallen!

Die Atomkatastrophe in Fukushima 2011 hat ein wesentliches Umdenken eingeleitet.
Um so mehr ist dem Wohn-Energieverbrauch vermehrte Beachtung zu schenken. Er ist der Hauptanteil (71%) im gesamten Privatverbrauchsbereich.

Energieberatung:
 baulicher Wärmeschutz unter Verwendung optimaler Baustoffe,
optimale Gestaltung der Haustechnik und
Bautenschutz.
Gebäude werden von Menschen für Menschen gebaut, d.h. sie müssen auch den menschlichen Ansprüchen genügen. Konstruktive und ästhetische Ansprüche sind nicht das Problem, vielmehr die physiologische Nutzbarkeit. An diese entscheidende Seite des Wohlfühlpotentials denken die wenigsten. Sie kennen sicher alle das sogenannte „Barackenklima“. Dessen Ursache liegt z.B. in der Vernachlässigung des „sommerlichen Wärmeschutzes“.

Entsprechend der wachsenden Bedeutung von Energieeinsparung wurde die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 als Nachfolgerin der Wärmeschutzverordnung erlassen. Sie unterliegt seither ständig verschärften Forderungen. Aktuell gilt die EnEV 2009, in den Startlöchern steht allerdings schon die EnEV 2012, mit dann erneut noch schärferen Anforderungen.

Hauptbestandteile der EnEV sind
– der Gebäude-Energie-Ausweis und
– die Vor-Ort-Beratung (VOB).

Entscheidend dabei ist der Primärenergieverbrauch. Er besteht nicht nur aus dem Gebäudeenergiebedarf, sondern auch aus dem Transport-Energieaufwand, der vom Entstehungs(Herstellungs)ort bis zu Ihrem Standort aufgebracht werden muß.

Es ist einleuchtend, daß aus energetischer Sicht ein schwedisches Holzhaus oder spanischer Mamor gegenüber deutschen Materialien nachteilig eingeschätzt werden.

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